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Vielversprechender Weltcup-Start der Dormagener Säbelfechter

Säbelfechter aus Dormagen : Vielversprechender Start in den Weltcup

Für die erfahrenen Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen war es am Donnerstag ein gelungener Auftakt bei der Großveranstaltung im ungarischen Budapest. Alle erreichten das Hauptfeld am Samstag.

Nach ziemlich genau einem Jahr Wettkampf-Abstinenz auf internationalem Parkett wussten auch die Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen nicht genau, wie ihr aktueller Leistungsstand im Vergleich zur Konkurrenz aus den anderen Nationen ist. Vom Auftakt des Weltcups in Budapest am Donnerstag gehen auf jeden Fall schon mal positive Signale aus, dass die Topfechter vom Höhenberg die vergangenen Wochen und Monate gut genutzt haben. Sie kämpfen alle am Samstag im Hauptfeld um den Titel.

Bei Max Hartung war das ohnehin schon klar, denn als Zweiter der Weltrangliste gehört er zu den 16 Athleten, die direkt für das 64er K.o-feld qualifiziert waren. Ein dickes Ausrufezeichen mit seiner direkten Qualifikation für das Hauptfeld setzte dagegen Benedikt Wagner. Schließlich hatte sich der Einzel-Europameister von 2016 beim bislang letzten Weltcup im vorigen Jahr in Luxemburg einen Patellasehnenriss zugezogen und musste sich mühsam zurückkämpfen. Am Donnerstag gewann er alle sechs Gefechte in der Gruppenphase und war damit vorzeitig weiter. Gleiches gelang seinem Vereinskameraden Matyas Szabo. Richard Hübers verlor dagegen ein Gefecht und musste in eine weitere Qualifikationsrunde, wo er sich aber durch einen 15:8-Sieg gegen den Italiener Francesco D’Armiento durchsetzte. Damit ist auch er am Samstag dabei. Pech hatte Björn Hübner-Fehrer (FF Werbach), der auch am Höhenberg trainiert. Er musste offenbar wegen einer Verletzung in der Gruppenphase aufgeben.

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Nicht so gut lief es dagegen für die Perspektivfechter des TSV Bayer. Zwar schied nur Luis Bonah schon in der Gruppenphase aus, doch anschließend war für den Rest in der dem Hauptfeld vorgeschalteten K.o.-Runde Endstation. Sowohl Lorenz Kempf als auch Benno Schneider, Raoul Bonah und Leon Schlaffer schieden nach nur einem weiteren Gefecht aus. „Sie haben sich unter Wert verkauft. Dass alle so früh raus sind, ist nicht normal. Der Abstand darf nicht so groß sein“, meinte Olaf Kawald als Leiter des Bundesleistungsstützpunktes in Dormagen.