Gegner des TC BW Neuss Viele Top-Spieler in der Tennis-Bundesliga gemeldet

Neuss · Mit einer Woche Verspätung startet die Tennis-Bundesliga in die Saison. Die insgesamt zehn Mannschaften haben etliche Topspieler in ihren Kadern. Die meisten davon der amtierende Meister TG GW Mannheim.

 Dominic Thiem ist bei Mannheim gemeldet.

Dominic Thiem ist bei Mannheim gemeldet.

Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Seit langem wirbt die Bundesliga mit dem Slogan „Weltklasse-Tennis im Klub“. Vom Papier her trifft das auch in diesem Jahr zu, denn auf den Meldelisten der insgesamt zehn Teams tauchen mehr als 30 Spieler auf, die unter den ersten 100 der Weltrangliste rangieren. Hinzu kommen etliche bis Platz 200, so auch beim TC BW Neuss, die teils auf dem Weg nach oben sind und exzellentes Tennis spielen.

Über einen herausragenden Kader verfügt wenig überraschend Titelverteidiger TK Grün-Weiß Mannheim, am Freitag Auftaktgegner der Neusser. Insgesamt fünf ihrer Spieler sind unter den Top 100 der Welt platziert. Bekanntester Name ist der Österreicher Dominic Thiem. Die aktuelle Nummer fünf der Welt ist amtierender US-Open-Champion. Ob er allerdings auflaufen wird, ist fraglich, denn er laboriert an einer Handgelenksverletzung. Ebenfalls in Mannheim gemeldet ist der deutsche Senkrechtstarter Dominik Koepfer (62, der Welt).

Der TC Großhesselohe, am Sonntag zweiter Gegner von BW Neuss, hat Routinier Philipp Kohlschreiber im Aufgebot. Der inzwischen 37-Jährige steht aktuell noch auf Platz 115 der Weltrangliste, war aber auch schon mal die Nummer 16. Nummer eins des TC ist der Deutsche Jan-Lennard Struff (45. der Welt), Nummer zwei der Franzose Jeremy Chardy (61.). Für den Neusser Lokalrivalen Gladbacher HTC geht der gebürtige Chilene Christian Garin ins Rennen. Der 25 Jahre alte Sandplatzspezialist steht bereits auf Rang 20 der Weltrangliste und konnte in den vergangenen drei Jahren bereits fünf ATP-Turniere gewinnen. Auch der Rochusclub Düsseldorf, amtierender Vizemeister von der anderen Rheinseite, hat interessante Namen zu bieten.

Einer von ihnen ist Mischa Zverev, der knapp zehn Jahre ältere Bruder des deutschen Top-10-Spielers Alexander Zverev. Aktuell ist er zwar noch die Nummer 280 in der Welt, war aber 2016 schon mal auf Platz 25. Neben Zverev bildet ein spanisches Trio, bestehend aus Jaume Munar (69. der Welt), Pablo Andujar-Alba (70.) und Roberto Carballes Baena (100.) das Düsseldorfer Aushängeschild. Der TuS Sennelager, 2019 nur knapp dem Abstieg entgangen, bietet als Nummer eins in Hubert Hurkacz die Nummer 18 der Welt auf. Der Pole schaffte es ins Viertelfinale von Wimbledon, wo er am Mittwoch auf Roger Federer traf. Der frühere Serienmeister TK Kurhaus Aachen hat in Pablo Cueveas (84. der Welt) aus Uruguay einen ehemaligen Masters-Sieger zu bieten. Doch der 35-Jährige ist nur die Nummer zwei hinter dem Spanier Roberto Bautista Agut (10. der Welt).

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