Handball-Regionalliga: Viele Fragezeichen beim TVK

Handball-Regionalliga: Viele Fragezeichen beim TVK

Viele offene Personalien stehen im Vorfeld des zweiten Heimspiels des TV Korschenbroich in der Handball-Regionalliga am Samstag um 19.30 Uhr gegen die Ibbenbürener SpVgg 08 im Mittelpunkt des Interesses.

Die TVK-Fans warten gespannt darauf, ob es Manager Jupp Grimm gelingt, den Kader zu verstärken. Doch der winkte am Donnerstag ab: "Wir arbeiten mit Hochdruck, aber ich glaube nicht, dass wir das bisSamstag hinbekommen."

Neben einer möglichen Verstärkung mit einem oder zwei "fertigen" litauischen Spielern bastelt Grimm hinter den Kulissen offenbar auch noch an einer Alternative: "Es bringt nichts, Wasserstandsmeldungen abzugeben, damit schafft man nur Erwartungshaltungen, die wir vielleicht gar nicht erfüllen können. Fakt ist, bis jetzt haben wir noch keine Lösung gefunden."

Also muss TVK-Trainer Olaf Mast gegen Ibbenbüren mit dem auskommen, was zur Verfügung steht, und das reduziert sich auf einen Mini-Kader: "Tobias Kokott liegt seit einigen Tagen mit Grippe im Bett, Kai Faltin hat sich unter der Woche an den Adduktoren gezerrt", berichtet Mast, der wohl selbst wieder als "Spielertrainer" aushelfen muss.

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Neben den beiden neuen "Sorgenkindern" haben Daniel Spix (Fußverletzung) und Sven Weber (Nasenbeinbruch) zumindest Trainingsrückstand, Mirko Bernau fällt ohnehin aus. So bleibt den Gastgebern nur die Hoffnung, dass es besser läuft als im ersten Spiel gegen Schalksmühle. "Ich erwarte von uns, dass wir den Rucksack voller Nervosität vom Auftakt ablegen und einfach nur das spielen, was wir können", so Mast.

Das Gästeteam zählt zu den Geheimfavoriten der Liga: "Ibbenbüren hat richtig investiert und die "Rückraum-Vollprofis" Erik Wudtke und Daniel Ahmann aus der Bundesliga verpflichten können", warnt Mast und blickt zugleich wehmütig auf den Kader des Gegners. Denn mit dem Ex-Melsunger Wudtke hatte auch der TVK verhandelt, doch der "Shooter" war schlicht und einfach nicht zu finanzieren. "Es waren interessante Gespräche, am Ende haben wir ihm viel Glück in Ibbenbüren gewünscht", so Grimm.

(NGZ)
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