Radsport: Der VfR Büttgen arbeitet gegen den Trend

Radsportler aus dem „Sportdorf“ ziehen erfolgreiche Saisonbilanz: Neun Nachwuchsfahrer gehören dem NRW-Landeskader an.

Anderswo sprießt der Radsport als zartes Pflänzchen, beim VfR Büttgen steht er derzeit in voller Blüte. Der Verein, der schon Olympiasieger und Weltmeister hervorgebracht hat, bestätigte in der gerade zu Ende gegangenen Saison einmal mehr seine Vormachtstellung im Nachwuchsbereich innerhalb des nordrhein-westfälischen Radsportverbandes.

„Unsere Nachwuchsfahrer und -fahrerinnen konnten die Erfolge des vergangenen Jahres noch einmal toppen,“ sagt Radsport-Abteilungsleiter Lars Witte und zählt auf: „Über das gesamte Jahr gesehen konnten 23 Siege, 56 Podestplätze und 121 Platzierungen unter den Top-Ten erreicht werden.“  Hinzu kommen fünf Titel, acht zweite und drei dritte Plätze bei Landesmeisterschaften. Dafür sorgen beim VfR nicht nur sechs Trainer, zu denen auch der Abteilungsleiter gehört. „Ohne engagierte Eltern wäre das alles nicht möglich,“ sagt Witte. Wobei der Radsport in Büttgen alles andere als eine männliche Domäne ist, denn die „Pink Ladies“ sorgten in den weiblichen Nachwuchsklassen für Aufsehen und reichlich Erfolge. Witte nennt stellvertretend Martha Wiemers und Johanna Gref (beide U 17), die bei den Deutschen Meisterschaften im Zweier-Mannschaftsfahren Platz sieben belegten und auch bei Straßenrennen überzeugten. Neben den beiden gehören sieben weitere VfR-Athleten dem NRW-Landeskader an. Und auch für den „Unterbau“ scheint gesorgt: Jüngster Fahrer im gelb-schwarzen Renndress ist der siebenjährige Kilian Schmitz, der bei den Nachwuchsrennen ohne Lizenz etliche Siege einfuhr. „Mit ihm ist in der kommenden Saison in der U11 zu rechnen,“ ist Witte überzeugt. Das alles bringt ihn zu der Erkenntnis: „Unsere Radsportabteilung befindet sich in einer sehr guten Verfassung.“

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