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VfL Jüchen/Garzweiler II macht mit Teamgeist Aufstieg perfekt

Fußball : Mit Teamgeist zum Aufstieg

Am Ende ist der VfL Jüchen/Garzweiler II nur im Torverhältnis besser als Glehn.

In Gruppe eins der Kreisliga B spielten fast bis zum Ende der Saison drei Mannschaften um den Aufstieg: Erst am vorletzten Spieltag sicherte sich der VfL Jüchen/Garzweiler II mit einem Sieg gegen Gierath die Spitzenposition. Auch eine Niederlage am letzten Spieltag gegen die drittplatzierten Stürzelberger konnte der Landesliga-Reserve nichts mehr anhaben. Zwar ging Verfolger SV Glehn noch einmal auf Torejagd, vermochte die Viktoria aber nicht mehr abzufangen.

Spielertrainer Danny Hepner hatte die Mannschaft zu Saisonbeginn zusammen mit Frank Schumacher übernommen und nach zwölf Jahren in der Kreisliga B direkt zur  Meisterschaft geführt. „Unsere Zielvorgabe war es, sich oben festzusetzen und dann in den nächsten zwei oder drei Jahren den Aufstieg in die Kreisliga A zu schaffen, um den Abstand zu unserer Ersten zu verringern und die Spieler besser vorbereiten zu können“, sagte Hepner. „Dass es direkt im ersten Versuch geklappt hat, war überraschend, aber unterm Strich verdient.“ Am 13. Spieltag setzte sich der VfL an die Tabellenspitze und ließ sich von dort nicht mehr verdrängen, auch wenn Glehn und Stürzelberg ihm bis zum Schluss im Nacken saßen.

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Die größte Stärke seiner Mannschaft war, so Hepner, die Kameradschaft „auf und neben dem Platz. Die Stimmung war über die ganze Saison super, die Mannschaft hat sich selber getragen und damit aus allen kleineren Krisen rausgezogen.“ Aufgrund der hohen Trainingsbeteiligung wurde zu Saisonbeginn spontan noch eine dritte Mannschaft angemeldet: „Wir standen da plötzlich mit 50 Leuten, die mussten wir ja alle auffangen“, sagt der Coach lachend. Und das lief durchaus erfolgreich ab: Mit 115 geschossenen Toren – 14 davon von Hepner selbst – stellten die Jüchener die beste Offensive der Liga, gleichzeitig mit nur 34 Gegentreffern auch die beste Defensive. „Spätestens nach der Hinrunde war klar, dass wir ganz oben mitspielen können, wenn wir das durchziehen. Und das haben wir“, so der Trainer.

Sieben Spieler aus der eigenen A-Jugend verstärken die Mannschaft in der kommenden Saison, zudem Yannick Bartsch aus Gierath, Lukas Baumann wechselt im Gegenzug zum SV. Am 7. Juli starten die Jüchener in die Vorbereitung, unter anderem stehen Testspiele gegen die Bezirksligisten SF Neuwerk und Teutonia Kleinenbroich auf dem Plan. „Wir wollen schnellstmöglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben und uns den Klassenerhalt sichern“, nennt Hepner ein neues Ziel. „Das wird in der Liga nächstes Jahr schon schwer genug.“