Fußball-Kreisliga A : Nievenheim kann Titel klarmachen

Die VdS-Fußballer könnten sich unter Umständen in Delhoven Platz eins in der A-Liga sichern. Abstiegskampf pur steht bei der Partie Zons gegen Jüchen II an.

In der Fußball-Kreisliga A könnte der VdS Nievenheim am Sonntag vorzeitig den Meistertitel klarmachen. Im Abstiegskampf steigt der Druck auf die Kellerkinder enorm. Gefahr droht jetzt auch wieder aus der Bezirksliga: Sollte Rommerskirchen herunterkommen, gäbe es in der A-Liga einen sechsten Absteiger.

FC Delhoven (4.) – VdS Nievenheim (1.). In der Theorie kann der VdS Nievenheim schon am Sonntag den Aufstieg eintüten Gewinnt die SVG Grevenbroich im Derby gegen Grevenbroich-Süd nicht und siegt Nievenheim gleichzeitig in Delhoven, wäre den Sportfreunden die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Trainer Daniel Köthe will davon aber nicht allzu viel wissen: „Mir ist das komplett egal, wo es passiert. Hauptsache es passiert überhaupt“, so Köthe. Vorbereitet ist nach Angaben des Trainers für den Fall des Aufstiegs noch nichts. „Wir müssen erstmal Delhoven schlagen. Das wird schwer genug“, so Köthe. In Stephan Volk fehlt ein wichtiger Spieler, hinter den Einsätzen einiger anderer Kicker wie Matthias Keutmann stehen noch dicke Fragezeichen. „Viele konnten in dieser Woche nicht mittrainieren“, erklärt Köthe.

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SVG Grevenbroich (2.) – 1. FC Grevenbroich-Süd (7.). Beim SVG Grevenbroich schwinden so langsam die Hoffnungen auf den Aufstieg, aufgegeben hat „Gencler“ aber noch nicht. Der Klub will das Aufstiegsrennen so lange wie möglich offenhalten. Dafür braucht es im Derby gegen Süd aber unbedingt einen Sieg.

FC Zons (14.) – VfL Jüchen-Garzweiler II (13.). Das große Abstiegsendspiel steigt schon am Samstag (16 Uhr). Sowohl für Zons als auch für Jüchen könnte es fast die letzte Chance sein. „Es ist der letzte Strohhalm, an den wir uns klammern. Wir müssen gewinnen, alles andere ist keine Option. Wir werden alles geben, um unsere Chance zu wahren“, sagt Jüchens Trainer Eric Schumacher. Bei Zons-Trainer Thomas Boldt klingt das ähnlich: „Das ist eins von vier Endspielen und Endspiele sollte man ja bekanntlich nicht verlieren. Es zählen nur die drei Punkte.“ Vor dem Spieltag steht Jüchen mit 25 Punkten auf dem 13. Platz, mit einem Punkt weniger rangiert Zons direkt dahinter. Aber: Jüchen hat nur noch drei Spiele vor der Brust, während Zons noch viermal ran darf. Personell sieht es bei den Zonsern bescheiden aus: „Ich habe zehn Ausfälle“, so Boldt. Unter anderem fehlen Niko Baum, Timo Georg und Frederik Wenzel. Bei Jüchen gibt es auch dieses Mal keine Unterstützung von der ersten Mannschaft. Für sie steht am Sonntag in der Bezirksliga das Topspiel gegen den FC Büderich auf dem Programm. „Es wird definitiv keiner runterkommen“, versichert Schumacher.

VfR Neuss (16.) – VfR Büttgen (11.). Noch steht Büttgen über dem Strich. Damit das auch so bleibt, sollte Büttgen tunlichst beim bereits abgestiegenen VfR Neuss gewinnen. „Ein Selbstläufer wird das bestimmt nicht“, meint Trainer Nils Heryschek. Er weiß selbst, wie eng der Abstiegskampf ist. Gewinnt Büttgen nicht, steigt der Druck enorm. Zum Ende warten noch die direkten Konkurrenten Glehn, Zons und Vorst. „Drei Punkte wären extrem wichtig, wir müssen unser Spiel gewinnen“, so die Vorgabe von Heryschek.

Die weiteren Spiele am Wochenende. Der SC Grimlinghausen empfängt den SV Rosellen am Sonntag schon um 13 Uhr und der SV Bedburdyck/Gierath trifft zu Hause auf den TuS Grevenbroich.