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Korschenbroich: Umbau an der K 8 geht weiter

Korschenbroich : Umbau an der K 8 geht weiter

Die Bauarbeiter sind wieder an der Kreisstraße 8 in Glehn angerückt. Der Kreis zieht ein positives Zwischenfazit der Maßnahme. Für 650 000 Euro wird die Straße, die durch den Ortskern führt, erneuert. Im Juni soll sie fertig sein.

Die Winterpause ist ausgesprochen kurz ausgefallen. Anfang der Woche sind die Bauarbeiter an der Kreisstraße 8 (K8) in Glehn wieder angerückt. Bei richtig kalten Temperaturen wäre die Baustelle vorerst verwaist geblieben. Arnd Ludwig, stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes beim Rhein-Kreis Neuss, atmet bei diesem Gedanken durch: "Da haben wir in diesem Jahr bislang wirklich Glück gehabt." Nicht nur deshalb zeigt sich das Tiefbauamt des Rhein-Kreises Neuss mit dem Stand der Arbeiten an der Ortsdurchfahrt zufrieden. Dezernent Nicolas March erklärt: "Die Arbeiten sind weit fortgeschritten und verliefen zügig und reibungslos, so dass das Bauvorhaben voll im Zeitplan liegt."

Derzeit wird noch an Restarbeiten gewerkelt, zudem müssen Anschlussleitungen verlegt werden. "Das soll bis spätestens Ende Februar abgeschlossen sein", sagt Arnd Ludwig. Danach bekommt die K8, die als Hauptstraße durch Glehn führt, eine neue Asphaltdecke. Anschließend müssen noch die Straßenmarkierungen auf die Fahrbahn gebracht werden. "Zum Ende des Frühjahrs sollen die Glehner dann ihre komplett neue Ortsdurchfahrt haben. Wir gehen von einer Fertigstellung Anfang Juni aus", sagt Ludwig. Baubeginn war im Oktober.

Gebaut wird im Fahrbahnbereich zwischen der Straße Am Hagelkreuz am westlichen Ortsausgang in Richtung Schlich und der Heidestraße am östlichen Ortsausgang in Richtung Landesstraße 361. Profitieren sollen vor allem Radfahrer und Fußgänger. Denn der rund 1,1 Kilometer lange Hauptstraßenzug soll vor allem sicherer werden – aber auch attraktiver. Die vorhandenen, baulich abgesetzten Radwege am Ortsein- und am Ortsausgang werden zum Beispiel in markierte Radwege auf der Fahrbahn – sogenannte Schutzstreifen – umgewandelt. Außerdem wird es mit Fertigstellung zusätzliche Fußgängerübergänge geben. "Fußgängerquerungshilfe" heißt das im Fachjargon der Straßenplaner.

Zum Ziel der Baumaßnahme zählt zudem die Verringerung der Geschwindigkeit, mit der Autofahrer durch den Ortskern fahren. Entsprechende Einmündungsbereiche sollen dazu beitragen, die Verkehrssituation zu verbessern. Dadurch sollen Autofahrer dazu gebracht werden, ihre Geschwindigkeit in der gesamten Ortsdurchfahrt zu reduzieren. Anwohner hatten sich jahrelang über Raser beklagt. Die Busbuchten werden zudem barrierefrei gestaltet.

Wenn die Straße im Frühjahr eine neue Asphaltdecke erhält, ist allerdings eine viertägige Sperre erforderlich. An den Knotenpunkten wird dabei Rotasphalt eingebaut.

(NGZ)