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Fußball: Uedesheim glaubt nicht an Heimspiel gegen Wuppertal

Fußball : Uedesheim glaubt nicht an Heimspiel gegen Wuppertal

Die aus Sicherheitsgründen zunächst abgesagten Partien des Fußball-Oberligisten Wuppertaler beim VfL Rhede und dem PSV Wesel-Lackhausen finden nun doch wie geplant statt. Dazu werden die Auswärtsspiele des Regionalliga-Absteigers gegen Germania Ratingen und den SV Hönnepel/Niedermörmter nachgeholt.

Das ist das Ergebnis eines Krisengesprächs im NRW-Innenministerium, an dem neben dem WSV auch Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) und der Zentralen Informationsstelle für Sporteinsätze (ZIS) teilnahmen. Was das für die Heimspiele des SC Kapellen (hat Wuppertal am 6. Oktober zu Gast) und den SV Uedesheim (10. November) bedeutet, könnte am Montag geklärt werden, wenn sich in der Sportschule Wedau im Anschluss an die Auslosung im Niederrheinpokal (18.30 Uhr) die 20 Oberliga-Klubs mit dem FVN zusammensetzen. Unabhängig davon ist für den Uedesheimer Vorsitzenden Klaus Haas nach Gesprächen mit der Polizei und der ZIS schon jetzt klar, "dass wir auf keinen Fall in Uedesheim spielen können". Denn es sei auf der Bezirkssportanlage am Norfer Weg unmöglich, die als gewaltbereit eingestuften Anhänger des WSV vom Rest der Zuschauer zu separieren. Ausweichmöglichkeiten gebe es auch nicht, so Haas weiter, jedenfalls nicht in Neuss. "Sportliche Infrastruktur null – und das gilt nicht nur für den höherklassigen Fußball, sondern auch für Handball und Ringen. Das sind alles nur Behelfsarenen." Da davon im gleichen Maße auch Kapellen und Bösinghoven betroffen seien, will er mit diesen Vereinen nun das Gespräch suchen. In Kapellen geht man freilich (noch) davon aus, dass im Erftstadion gespielt werden kann.

(NGZ)