Lokalsport: TVK erkämpft Punkt gegen Lemgo II

Lokalsport: TVK erkämpft Punkt gegen Lemgo II

Im vorletzten Heimspiel gaben die Korschenbroicher alles und spielten 24:24.

Im vorletzten Heimspiel der Saison präsentierten sich die Korschenbroicher vor 310 Zuschauern in der Waldsporthalle noch einmal von ihrer besten Seite und erkämpften sich ein 24:24-Unentschieden (Halbzeit 11:12) gegen die HSG Handball Lemgo II.

Obwohl der TVK bereits als Absteiger feststeht, zeigte die Mannschaft von Ronny Rogawska einen starken Fight. "Wir hatten uns ein gemeinsames Ziel gesetzt: 'Alles geben und uns von unserer besten Seite zeigen'", sagte der Coach. "Am Ende der Saison und vor heimischer Kulisse fällt es natürlich auch nicht schwer, sich zu motivieren." Das stellten die Korschenbroicher auch direkt unter Beweis und lagen nach acht Minuten mit zwei Toren Vorsprung (5:3) in Führung. "Wir haben gut angefangen und umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", so Rogawska. Es war ein Duell auf Augenhöhe mit wechselnder Führung. Zwar setzten sich die Gäste zwischenzeitlich auf 11:8 ab, der TVK konnte aber noch vor der Pause verkürzen, mit 11:12 ging es in die Kabine. "Nach 20 Minuten wurden wir etwas leichtfertig, besonders im Angriff", analysierte der Däne. "Das konnten wir aber schnell wieder abstellen und sind mit einem positiven Gefühl in die Pause gegangen."

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So kam der TVK auch gut in die zweite Hälfte und ging direkt mit 13:12 nach vorne. Doch erneut wurden die Korschenbroicher im Angriff zu ungeduldig und die HSG konnte sich absetzen (18:15/41. Minute). Trotz mehrerer Zeitstrafen und einer Roten Karte für Julian Mumme (dritte Zeitstrafe/46.) ließen die Hausherren die Köpfe nicht hängen und kämpften sich wieder ran. Viele einfache Tore, aber auch leichtfertig vergebene Chancen und Paraden der beiden Keeper kennzeichneten die letzten Minuten. Beide Mannschaften vergaben die Möglichkeit, sich in die entscheidend bessere Position zu bringen. Nach einer starken Parade von Max Jäger traf Tim Dicks 50 Sekunden vor Abpfiff zum 24:24-Ausgleich. Den verbleibenden Angriff konnte Lemgo nicht mehr in ein Tor umsetzen und so endete die Partie leistungsgerecht mit einer Punkteteilung. "Wir sind etwas enttäuscht", sagte HSG-Coach Matthias Struck. "Wir hatten es selber in der Hand, haben es aber versäumt, uns entscheidend abzusetzen und dafür dann die Quittung bekommen." Somit muss Lemgo weiterhin um den Klassenerhalt zittern.

Die Korschenbroicher feierten den Punkt mit ihren treuen Fans. "Wir haben uns immer wieder zurückgekämpft und uns den Punkt redlich verdient", sagte Ronny Rogawska. "Einstellung, Motivation und der Kampfeswille haben heute bei allen gepasst."

(NGZ)
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