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Handball: TV Korschenbroich spielt im Derby seine Routine aus

Handball : TV Korschenbroich spielt im Derby seine Routine aus

Als sich die beiden Teams am 19. April – zwei Tage vor dem Korschenbroicher Citylauf – an gleicher Stelle zum Lokalderby getroffen hatten, gewann der TV Korschenbroich am Ende mit 23:20 und machte ART Düsseldorf damit zum sportlichen Absteiger aus der 3. Handball-Liga West. Doch die Landeshauptstädter sicherten sich in der nachträglich angesetzten Relegationsrunde doch noch den Klassenverbleib und eröffneten die Saison am vergangenen Wochenende mit einem 31:23-Sieg über die HSG Varel. Gestern Abend holte sich das Team aus der Landeshauptstadt in der Waldsporthalle erneut eine blutige Nase und verlor deutlich mit 30:36 (Halbzeit 13:16).

So ganz überzeugend war das zwar nicht, was der TVK seinem Publikum in der nicht ausverkauften Halle zur Heimpremiere anbot, aber es reichte, um die mit zu wenig Power ausgestatteten Gäste in die Schranken zu weisen. Obwohl der erste Saisonsieg der Hausherren in der zweiten Hälfte nie ernsthaft in Gefahr geriet, waren die Korschenbroicher von der Verfassung, die sie zu einem "Geheimtipp der Liga" (ART-Trainer Jens Sieberberger) machen würden, noch weit entfernt. Vor allem als der TVK zwischen der elften (7:5) und 20. Minute (7:8) satte neun Minuten ohne Treffer blieb, wirkten die Schützlinge von Trainer Ronny Rogawska ziemlich hilflos gegen die von den 2,04 Meter großen "Twin Towers" Hennig Padeken und Markus Neukirchen angeführte 6:0-Deckung der Gäste.

Letztlich war es vor allem der Routine von Torhüter Almantas Savonis, des schließlich zwölfmal erfolgreichen Marcel Görden sowie von Christoph Gelbke (7) und Christoph Rommelfanger (6) zu verdanken, dass der TVK bis zur Pause aus einem 11:12-Rückstand (36.) eine 16:13-Führung machte und nach dem Seitenwechsel jeden Fehler der nachlassenden Düsseldorfer, die zudem mehr als zehnmal Latte oder Pfosten trafen, gnadenlos bestrafte. Als Linksaußen Max Zimmermann den TVK in der 49. Minute zum ersten Mal mit neun Toren in Führung brachte (30:21), war die Partie längst entschieden.

(NGZ)