Handball-Regionalliga Korschenbroich verkürzt den Abstand auf Primus Ratingen

Korschenbroich · Korschenbroichs Handballer schlugen die HSG Refrath/Hand deutlich, während Interaktiv Handball in Bonn gerade noch so einen Punkt retten konnte.

 Henrik Schiffmann warf sieben Tore für den TVK.

Henrik Schiffmann warf sieben Tore für den TVK.

Foto: Michael Jäger

Dank einer starken Angriffsleistung gewann der Handball-Regionalligst TV Korschenbroich beim heimstarken Aufsteiger HSG Refrath/Hand am Ende verdient mit 36:28 (17:11). Letztlich erneut ein wichtiger Erfolg, will man doch keinen Boden verlieren und da sein, wenn der Spitzenreiter Interaktiv Handball patzt. Die Ratinger lagen zwei Minuten vor dem Abpfiff gegen Bonn noch mit zwei Toren im Hintertreffen, schafften jedoch noch den glücklichen Ausgleich. Somit ist der Rückstand auf zwei Punkte geschmolzen.

Vor der Partie mussten die Gäste zunächst einmal eine schlechte Nachricht wegstecken, denn der erkrankte Torhüter Felix Krüger ist doch nicht so schnell genesen wie erhofft, daher stand nur noch Mika Schoolmeesters zur Verfügung, der aber auch noch angeschlagen war, sich aber in den Dienst der Mannschaft stellte. Und wie, denn er präsentierte sich in einer prächtigen Form, 16 Paraden sprechen eine deutliche Sprache.

Überhaupt bot der TVK in der ersten Halbzeit eine richtige starke Vorstellung. „Da hat fast alles gepasst“, freute sich der Korschenbroicher Trainer Gilbert Lansen. „Vielleicht hätten wir noch das eine oder andere Tor mehr machen können, aber das ist schon meckern auf ganz hohem Niveau.“ Direkt nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste dann eine kleine Schwächephase, die sie aber auch schnell wieder zur Seite legten. „Die Jungs haben Charakter gezeigt und sind zügig zur alten Stärke zurückgekehrt. Das war eine tolle Vorstellung heute.“

Aufstellung und Torschützen: Mika Schoolmeester (2), Henrik Schiffmann (7), Lukas Bark (1), David Klinert (6/4), Maximilian Eugler (2), Til Klause (4), Henrik Ingenpaß (3), Steffen Brinkhues, Nicolai Zidorn (1), Mats Wolf (3), Maximilian Tobai (6), Marcus Neven (1) und Oliver Brakelmann.

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