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TV Korschenbroich nach Partie bei der SG Langenfeld

Handball-Regionalliga : TV Korschenbroich lässt in Langenfeld nichts anbrennen

Die personellen Voraussetzungen des TVK waren alles andere als optimal, doch die Mannschaft von Trainer Dirk Wolf unterstrich ihre hohen Ambitionen. Sie feierte einen deutlichen Auswärtssieg.

Eindrucksvoll untermauerten die Schützlinge von Trainer Dirk Wolf ihren Anspruch, in der Tabelle der Handball-Regionalliga ganz oben mitzumischen. Sie landeten einen eindrucksvollen 35:24 (18:13)-Erfolg bei der SG Langenfeld. Dabei mussten die Gäste nicht nur auf ihren etatmäßigen Linksaußen und Kapitän David Biskamp verzichten. Auch der für ihn in den Kader aufgerückte Simon Förster und Kreisläufer Philip Schneider fehlten kurzfristig.

Zunächst begann die Partie für den TV Korschenbroich aber nicht wie gewünscht. In den ersten 20 Minuten wusste die Abwehr nicht richtig zu überzeugen, häufig erzielten die Hausherren ihre Treffer über den sonst so starken Innenblock der Gäste. Auch das Zusammenspiel mit den Torhütern lief noch nicht so richtig rund. Hinzu kamen noch Fehler im Spielaufbau. So verlief die Partie bis zur 21. Minute beim Spielstand von 14:13 für Korschenbroich sehr ausgeglichen. Erst ein Treffer von Steffen Brinkhues und ein Hattrick von Kreisläufer Maximilian Tobae bescherte den Gästen doch noch eine passable Pausenführung.

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Weil die Korschenbroicher in Hälfte zwei zusätzlich zu den Ausfällen auf den angeschlagenen Linksaußen Lukas Bark verzichteten, mussten sie improvisieren. Die Aufgabe, auf der für sie ungewohnten Position, übernahmen Mats Wolf und Dustin Franz. wobei Wolf im weiteren Verlauf der Partie drei Tore in Folge von Linksaußen erzielte. Korschenbroich agierte nun mit deutlich mehr Konzentration und hatte die Partie mehr und mehr im Griff. Die Oberbergischen konnten in der 41. Minute zwar noch einmal auf 19:23 verkürzen, doch dann war es mit ihrer Herrlichkeit vorbei. Die Gäste bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und ließen bis zum Schlusspfiff nichts mehr anbrennen. „Wir sind heute nur sehr zäh in das Spiel gekommen", betonte der Korschenbroicher Dirk Wolf, der letztlich aber zufrieden war: „Heute hatten wir nur einen kleinen Kader zur Verfügung. Alle Spieler bekamen genügend Spielanteile, und es konnte sich auch jeder mit guten Aktionen einbringen."

TV Korschenbroich: Max Jäger, Felix Krüger; Henrik Schiffmann (2), Lukas Bark (4/1), Sascha Wistuba (1), Steffen Brinkhues (3), Nicolai Zidorn (7/2), Mats Wolf (8), Maximilian Tobae (7), Justin Kauwetter (1), Marcus Neven (1) und Dustin Franz (1).