Handball: TV Korschenbroich entlässt Trainer Jörn Ilper

Handball : TV Korschenbroich entlässt Trainer Jörn Ilper

Der Handball-Zweitligist TV Korschenbroich hat seinen Trainer Jörn Ilper beurlaubt. Die Verantwortlichen des Vereins sehen das erklärte Saisonziel "Klassenerhalt" in Gefahr. Wer die Nachfolge für Ilper antritt, steht noch nicht fest.

Jörn Ilper war 2007 zum TV Korschenbroich gewechselt. Der ehemalige Erstliga-Spieler besetzte vier Jahre die Kreisläuferposition und hatte maßgeblichen Anteil am sportlichen Erfolg der letzten Jahre.

Zu Beginn der Saison 2011/2012 hatte Ilper das Traineramt übernommen. In bislang elf gespielten Begegnungen gelangen erst zwei Siege. Die Geschäftsführung hatte sich gemeinsam mit dem Trainer auf eine angestrebte Bilanz von 6:2 Punkten aus den vergangenen vier Spielen, davon drei in der heimischen Waldsporthalle, verständigt. Nach der jüngsten, wiederum knappen Niederlage gegen den SC DHfK Leipzig standen lediglich 3:5 Punkte zu Buche, und das gemeinsame Zwischenziel wurde nicht erreicht.

Dadurch, aber auch aufgrund anderer sich abzeichnenden Tendenzen, sehen die Verantwortlichen das erklärte Saisonziel, den Klassenerhalt in der eingleisigen 2. Bundesliga, ausdrücklich in Gefahr, wie sie am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt gaben.

Auch Klaus Hintzen verlässt den Verein

Im Rahmen der Entlassung von Jörn Ilper hat der Geschäftsführer und Sportliche Leiter Klaus Hintzen sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Klaus Hintzen hatte bereits vor Monaten intern erklärt, dass er zum Jahreswechsel ausscheiden werde.

"Ich bedanke mich bei Jörn Ilper und meinem sehr guten Freund Klaus Hintzen für ihre geleistete Arbeit. Nach Absprache mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Heijo Hauser sind wir zur Überzeugung gekommen, nichts unversucht lassen zu wollen, den Klassenerhalt mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu erreichen", so TVK-Geschäftsführer Peter Irmen. "Wir haben hier über viele Jahre sehr viel Herzblut und Arbeit in unser Projekt gesteckt. Das wird auch weiterhin die Prämisse bleiben."

(NGZO)
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