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TV Korschenbroich beim MTV Dinslaken wieder souverän

Handball-Regionalliga : TVK zeigt sich wieder souverän

Im zweiten Regionalliga-Saisonspiel gab’s für die Korschenbroicher Handballer beim MTV Dinslaken einen 30:21-Erfolg. In der Schlussphase wurde der Vorsprung mit Routine über die Zeit gebracht.

Der TV Korschenbroich wusste auch im zweiten Saisonspiel der Handball-Regionalliga zu überzeugen und gewann beim MTV Dinslaken am Ende deutlich mit 30:21 (11:10).

Einer der Verbesserungswünsche des Trainers Dirk Wolf war, auch in den Auswärtsspielen dominanter aufzutreten und somit mehr Konstanz in die gesamte Saison zu bekommen. Zumindest beim ersten Auswärtsspiel erfüllte ihm seine Mannschaft diesen Wunsch, auch wenn es zunächst ein hartes Stück Arbeit war. „Uns war klar, dass wir von der ersten Sekunde an hellwach sein mussten“, sagte Wolf. „Es gibt in dieser Liga kein Kanonenfutter, alle Mannschaften haben eine gute Qualität.“ In den ersten 15 Minuten schenkten sich beide Mannschaften nichts, die Partie war absolut ausgeglichen. Erst danach wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht und zogen auf 9:5 davon. Urplötzlich riss der Faden jedoch wieder, nun war Dinslaken an der Reihe, so dass zum Pausenpfiff nur ein minimaler Vorsprung zu Buche stand.

Die Halbzeit kam wohl genau zum richtigen Zeitpunkt, denn nach dem Wechsel drehte der TVK mächtig auf. Insbesondere der Rückraum war kaum noch zu bremsen. Mats Wolf führte nicht nur geschickt Regie, sondern strahlte auch eine enorme Torgefahr aus. Aber auch Steffen Brinkhues auf der halblinken Angriffsseite wirbelte die Dinslakener Abwehr durcheinander.

„Das war schon eine richtig tolle Vorstellung der beiden“, sagte Trainer Wolf. „Besonders gut hat mir aber außerdem noch gefallen, dass wir, nachdem der Rhythmus verloren gegangen war, wieder zu unserem Spiel gefunden haben.“ So baute der TVK seinen Vorsprung schnell aus, führte in der 39. Minute bereits 19:13 und wenig später vorentscheidend 26:16. In der letzten Viertelstunde verwalteten die Gäste dann souverän ihren Vorsprung.

TVK: Schiffmann (2), Bark, Jennes (2), Brinkhues (4), Zidorn (1), Wolf (8), Kauwetter (2), Biskamp (9/3), Neven (1), Schneider (1), Franz (1).