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TuS Grevenbroich nach Remis gegen Primus SVG

Fußball-Kreisliga A : TuS Grevenbroich schöpft neue Hoffnung

Im Grevenbroicher Stadtderby holten die Kicker von Michele Fasanelli gegen den Tabellenführer immerhin einen Zähler. Hoisten sagt zum zweiten Mal eine Partie ab.

Am 15. Spieltag in der Fußball-Kreisliga A senden die Kellerkinder TuS Grevenbroich und SG Kaarst Lebenszeichen. Jüchen II gewinnt dank tatkräftiger Unterstützung der ersten Mannschaft und Grimlinghausens Trainer Milad Bastanipour muss seine erste Niederlage einstecken.

TuS Grevenbroich – SVG Grevenbroich 2:2 (1:0). Beinahe hätte der TuS Grevenbroich dem Spitzenreiter die erste Niederlage zugefügt. Murat Köktürk (4.,47.) sorgte für die überraschende Führung, Fatih Sakar (88.,89.) rettete der SVG den Punkt. „Die Freude über die gute Leistung überwiegt. Vor dem Spiel hätte ich einen Punkt sofort unterschrieben“, erklärte TuS-Coach Michele Fasanelli, der auch zugab: „SVG war die klar bessere Mannschaft. Uns haben am Ende leider die Körner für die Konter gefehlt.“

SV Rosellen – SV Bedburdyck/Gierath 3:2 (1:1). Rosellen hält sich im Titelrennen schadlos. „Das war ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Gierath stand tief und wurde durch ihr schnelles Umschaltspiel immer wieder gefährlich“, berichtet Rosellens Trainer „Dicky“ Otten. Danny Hepner (6.) traf zur frühen Führung, Erol Djaferi glich für Gierath aus. „Nach der Pause war Jojo Meuter der überragende Mann“, so Otten. Meuter (54.) erzielte die Führung und war am 3:1 von Pascal Königs (68.) beteiligt. Nach dem Treffer von Maxi Schüller (77.) schnupperten die Gäste nur kurz am Ausgleich, doch dazu reichte es am Ende nicht.

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SC Grimlinghausen – FC Delhoven 1:2 (1:2). Das ist ein neues Gefühl für Milad Bastanipour: Zum ersten Mal als SCG-Trainer nach der Ablösung von Conny Eickels hat er ein Spiel mit Grimlinghausen verloren. „Das Glück, was wir sonst oft genug hatten, hat uns heute gefehlt. Das ist in Ordnung“, so Bastanipour. Matthias Castens schoss Grimlinghausen (22.) in Führung, Christopher Adamczyk antwortete per Doppelschlag (27.,40.). Weil Miguel Nunez dann zu allem Unglück für die Gastgeber auch noch einen Elfmeter für Grimlinghausen vergab, blieb es beim 1:2.

TuS Hackenbroich – VfR Neuss 2:1 (1:0). „Das war ein immens wichtiger Sieg“, sagte Hackenbroichs Trainer Wolfgang Rieger, dem man die Erleichterung nach dem Spiel deutlich anmerkte. Stephan Dung (16.) und Ali Dagdeviren (83.) trafen für Hackenbroich, Ahmed Hamdi (75.) für Neuss. „Neuss war von der Spielanlage besser, aber wir haben gut verteidigt und sind über den Kampf gekommen“, so Rieger.

VfL Jüchen/Garzweiler II – SF Vorst 5:1 (2:0). Während bei Vorst nach eigenen Angaben gleich 17 Leute fehlten, stockte der VfL Jüchen/Garzweiler II seinen Kader mit einigen Kickern aus der ersten Mannschaft auf. „Dafür haben wir es noch einigermaßen gut gemacht“, fand Vorsts Trainer Jörg Gartz. Fatlum Ahmeti (30., 51.), Babinath Kathigamanathan (67.), Tim Schnitzler und sogar Marcel Winkens, Trainer der ersten Mannschaft, trafen für den VfL Jüchen/Garzweiler.

1. FC Grevenbroich-Süd – SV Glehn 1:3 (0:1). Nächster Rückschlag für den 1. FC Grevenbroich-Süd. Glehn ging durch Marvin Demasi (19.) in Führung. Kurz vor der Pause verlor Süd dann auch noch Luca Peters (Gelb-Rot). Erneut Demasi (48.) und Philip Erkes (50.) legten kurz nach Wiederanpfiff nach. Marcel Woop (56.) betrieb lediglich Ergebniskosmetik. Damit bleibt Süd im Tabellenkeller hängen, Glehn rückt vor bis auf Rang fünf.

VfR Büttgen – SG Kaarst 2:2 (0:1). Die SG Kaarst sendet ein Lebenszeichen. Marco Schiffer traf in der 22. Minute zur Führung, Maik Mosheim glich nach der Pause aus. Dank des Eigentores von Markus Kamm (77.) führte Kaarst erneut, aber Felix Eich (82.) rettete Büttgen immerhin noch einen Zähler.

VdS Nievenheim – DJK Hoisten abgesagt. „Wir haben um Viertel vor zwei eine Mail bekommen. Hoisten hatte nicht genug Leute“, berichtet Nievenheims Trainer Daniel Köthe, der sich darüber ärgerte: „Uns fehlen jetzt natürlich die Tore.“ Von Hoisten war es bereits die zweite kurzfristige Spielabsage. Bei einem dritten Vergehen scheidet die DJK vom Spielbetrieb aus.