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Handball: TSV Bayer Dormagen feiert historischen Erfolg

Handball : TSV Bayer Dormagen feiert historischen Erfolg

Nach dem klar mit 22:16 (Halbzeit 9:10) gewonnenen Finale seiner B-Junioren gegen den Erzrivalen VfL Gummersbach war Dormagens Trainer Jörg Bohrmann die Bedeutung des Augenblicks durchaus bewusst. "Damit hat zum ersten Mal eine Mannschaft des TSV den Quirinus-Cup gewonnen", sagt er nicht ohne Stolz.

Mit der Truppe um den hinterher zum besten Spieler seiner Altersklasse gekürten Simon Ernst hatte das Turnier einen würdigen Sieger gefunden. Sein Meisterstück lieferte der ohne den leicht an der Schulter verletzten Jugend-Nationalspieler Tim Suton angetretene Bayer-Nachwuchs bereits im Halbfinale gegen Clubul Sportiv Scolar Sighisoara ab. An der aufmerksamen Abwehr um Patrick Hüter, der sich im Finale am Sprunggelenk verletzte, bissen sich die Rumänen bei der 11:17-Niederlage die Zähne aus. Im Endspiel am Abend lief es gegen den VfL Gummersbach, der am Ende in Philipp Jaeger (5), Jó Gerrit Genz (4) und Jesse Frieling (3) seine besten Torschützen hatte, zunächst nicht so rund. Bis zur 15. Minute lag der Halbfinalist der Westdeutschen Meisterschaft mit zwei Treffern zurück. Gestützt auf Luca Feistkorn, der in den zweiten 12,5 Minuten für Stefan Vatter im Kasten stand, bekam Dormagen die Partie jedoch zusehends in den Griff.

Beim 13:13 (17.) glich Jannik Sinnecker zum ersten Mal seit der Startphase (1:1/3.) aus, wenig später warf Simon Ernst die Bayer-Jungs mit 15:14 (17.) in Führung. Weil sich die kräftemäßig nachlassenden Gummersbacher in der Folgezeit zu viele Ballverluste leisteten, baute der TSV den Vorsprung mit den je sechsmal erfolgreichen Simon Ernst und Erik Hampel sowie Moritz Preuß (5) vorentscheidend auf 20:15 (22.) aus.

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(NGZ)