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Korschenbroich: Top-Kabarett mit Lück, Beikircher und Hoecker

Korschenbroich : Top-Kabarett mit Lück, Beikircher und Hoecker

Acht Mal Kabarett hat das Kulturamt in der Peter-Giesen-Halle und im Forum der Realschule geplant: Beikircher kommt zum achten Mal.

Christoph Brüske hat gerade sein Programm "Energie" im Forum der Realschule an der Stadionstraße gezeigt. Sein Fazit: "Gute Atmosphäre, ein Publikum, das mitgeht: Wann kann ich wiederkommen?" Christoph Brüske wird sich etwas gedulden müssen. Denn für das Jahr 2013 hat Bernd Krahwinkel vom Fachbereich Kultur alle acht Termine gebucht: Hubert Borghardt, Hastenraths Will, Monika Hintsches und Sabine Wiegand werden im Forum der Realschule zu sehen sein. Ingo Oschmann, Konrad Beikircher, Ingolf Lück und Bernhard Hoecker werden die Reihen in der deutlich größeren Peter-Giesen-Halle füllen.

Sie kommen nach Jüchen: Konrad Beikircher (oben), Sabine Wiegand (l.o.), Ingolf Lück (r.o.), Hastenraths Will und Monika Hintsches. Foto: Umi, Zorn, Veransatlter

"Jüchen ist bei den Kabarettisten ein beliebter Auftrittsort", weiß Bernd Krahwinkel. Beispiel: Konrad Beikircher. Beikircher, der längst auch deutlich größere Spielorte als die Peter-Giesen-Halle füllt, kommt mit jedem seiner Programme gerne nach Jüchen, ist dort bereits acht Mal aufgetreten. Das Publikum schätzt laut Krahwinkel die Atmosphäre und die — verglichen mit den Großstädten — günstigeren Eintrittspreise. Deshalb gehören auch Mönchengladbach, Grevenbroich oder Bedburg längst zum Einzugsgebiet.

Sie kommen nach Jüchen: Konrad Beikircher (oben), Sabine Wiegand (l.o.), Ingolf Lück (r.o.), Hastenraths Will und Monika Hintsches. Foto: Umi, Zorn, Veransatlter

Theoretisch könnte Bernd Krahwinkel das kulturelle Angebot noch ausdehnen. Was ihn hindert: sein Budget in Höhe von 60 000 Euro — und die Erfahrung. "Der finanzielle Rahmen ist eingeschränkt", so der Leiter des Kulturamts. Denn aus diesem Etat sind nicht nur die Gagen für die Künstler zu zahlen. Das Geld fließt auch in das Neujahrskonzert (Kosten: rund 6000 Euro) oder den Zuschuss zum Niederrhein-Musikfestival auf Schloss Dyck (rund 10 000 Euro). "Das Angebot passt in seiner jetzigen Form nach Jüchen. Mehr würde vielleicht nicht funktionieren", sagt Krahwinkel, der sich seit rund 20 Jahren um den Kulturbereich kümmert.

Als Erfolg bezeichnet Krahwinkel das Splitting der Auftrittsorte: Für die Top-Namen ist die Peter-Giesen-Halle mit rund 400 Sitzplätzen vorgesehen. "Sie ist oft ausverkauft, selten zu weniger als 90 Prozent ausgelastet", so Krahwinkel. Höher liege die Auslastung im Forum der Realschule mit seinen 250 Plätzen — diese seien zu 90 Prozent gefüllt. "Das Kulturprogramm rechnet sich", sagt der Kulturamtsleiter. Dabei wurden die Preise für acht Mal Kabarett gestaffelt: Sie liegen zwischen 80 und 110 Euro. Die Veranstaltungsorte sind auch einzeln buchbar: Für die Peter-Giesen-Halle in Garzweiler sind zwischen 60 und 80 Euro, für das Forum der Realschule Jüchen 40 Euro (bei freier Platzwahl) zu zahlen.

Ingo Oschmann startet am Donnerstag, 24. Januar, 20 Uhr, mit seinem aktuellen Programm "Hand drauf" in der Peter-Giesen-Halle. Ein neues Gesicht in Jüchen wird das von Hubert Burghardt sein — er präsentiert am Mittwoch, 20. Februar, 20 Uhr, sein Programm "Sex in der Krise" im Forum. Ein Wiedersehen gibt es mit Konrad Beikircher am Mittwoch, 17. April, 20 Uhr, in der Peter-Giesen-Halle ebenso wie mit Ingolf Lück (Dienstag, 7. Mai, 20 Uhr), dem Rutal-Trio-Teil "Hastenraths Will" (am Donnerstag, 7. März, 20 Uhr, im Forum), mit Monika Hintsches (Donnerstag, 12. September, 20 Uhr im Forum) und Sabine "dat Rosi" Wiegand (Donnerstag, 10. Oktober, 20 Uhr, im Forum). Den Schlusspunkt wird Bernhard Hoecker mit "Netthamseshier" am Mittwoch, 13. November, in der Giesen-Halle setzen.

(NGZ/rl)