1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis
  4. Sport im Rhein-Kreis

Tischtennis Westdeutsche Meisterschaften in Waltrop

Tischtennis : Eine Medaille gibt’s nur im Doppel

Bei den Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften in Waltrop scheitert Michael Servaty im Viertelfinale am späteren Vizemeister Erik Bottroff. Im Doppel belegt der Neusser gemeinsam mit Tom Mykietyn den dritten Platz.

Michael Servaty durfte sich am Ende der 73. Westdeutschen Einzelmeisterschaften im Tischtennis in Waltrop über die Bronzemedaille im Doppel freuen. Die holte der Neusser, der aktuell in der 3. Liga für den SC Buschhausen in Oberhausen spielt, zusammen mit seinem Teamkollegen Tom Mykietyn.

Beide trugen in der vergangenen Saison noch das Trikot der TG Neuss. Erst im Halbfinale musste sich das Duo der Kölner Zweitliga-Paarung Robin Malessa und Gianluca Walther geschlagen geben. Auch im Einzel spielte sich Servaty von allen heimischen Akteuren am weitesten nach vorne. Nach einem souveränen Gruppensieg setzte er sich zunächst in der Hauptrunde gegen Nico Strasser (VTV Freier Grund) und dann im Achtelfinale gegen den Neusser Spielertrainer Bernd Ahrens jeweils mit 4:0-Sätzen durch. Erst im Viertelfinale war dann gegen den späteren Vizemeister Erik Bottroff mit 2:4-Sätzen Endstation.

Miochael Servaty zeigte sich danach enttäuscht, da der Einzug in die Runde der letzten acht für ihn nicht reichte, um sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren: „Da verlierst Du bis zum Viertelfinale keinen Satz und kommst dann gegen den an Nummer eins gesetzten Spieler, der in der Zweiten Liga so gut wie nix verliert. Und ich habe dabei sogar gegen ihn Chancen gehabt und nahezu auf Augenhöhe gespielt.“

 Auch die anderen Teilnehmer aus dem Rhein-Kreis spielten sich aus der Gruppe bis in die K.O.-Phase. Dabei erreichten außer Bernd Ahrens auch sein Mannschaftskamerad Henning Zeptner und Alexander Lübke vom Oberligisten DJK Holzbüttgen das Achtelfinale. Lübke gewann seine Gruppe vor Tom Mykietyn, Marco Panic und Philip Brosch ohne Spielverlust. Anschließend bezwang er in der ersten K.O.-Runde Tobias Slanina vom Regionalligisten TTC Altena (4:1) und musste dann Hermann Mühlbach vom Zweitligisten TTC GW Bad Hamm (0:4) gratulieren.

Henning Zeptner gewann ebenfalls seine Gruppe vor Nico Strasser, Philipp Gärtner (1.FC Köln) und Cedric Görtz (TTV Rees-Groin), behauptete sich dann mit 4:2-Sätzen gegen Christopher Ligocki (SC Arminia Ochtrup) und schied danach gegen den neuen Westdeutschen Meister, Dennis Klein vom Erstligisten TTC indeland Jülich, aus. Für den Neusser Karl Walter, der seine Meisterschaftsspiele für den SV Union Velbert bestreitet, war in der Hauptrunde mit einer 0:4-Niederlage gegen Gerrit Engemann (TTC GW Bad Hamm) Schluss. In der Gruppe qualifizierte er sich als Zweiter hinter Bernd Ahrens, gegen den er dieses Mal mit 1:3-Sätzen verlor.

Neue Westdeutsche Meisterin bei den Damen wurde Bundesliga-Spielerin Nadine Bollmeier vom TuS Bad Driburg. Sie gewann das Finale gegen Anne Sewöster (TuS Bardüttingdorf) deutlich mit 4:0-Sätzen. Hier verzichteten die Holzbüttgener Drittliga-Spielerinnen Jana Vollmert und Lisa Scherring zuvor auf die nötigen Qualifikationen. Auch für Miriam Jongen, die im Vorjahr noch die Silbermedaille im Einzel holte, stand ein Einsatz nicht zur Diskussion. Sie legt seit Beginn der Saison eine Tischtennis-Pause ein. Am weitesten nach vorne hatte sich Kreismeisterin Chiara Pigerl (DJK Holzbüttgen) gespielt. Sie verpasste dann aber bei den Bezirksmeisterschaften die Qualifikation für die Landesmeisterschaften.