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Tischtennis TTC BW Grevenbroich sieht sich gut aufgestellt

Tischtennis : TTC BW Grevenbroich sieht sich gut aufgestellt

Tischtennis: Der NRW-Ligist aus der Schlossstadt hat sein Team durch Frank Picken und Dirk Kasper gezielt verstärkt.

Genau wie alle anderen höherklassigen Tischtennis-Vereine wartet der TTC BW Grevenbroich gespannt darauf, ob die Saison in der NRW-Liga 2020/21 wie bisher von den Verbänden geplant Ende August starten kann. Die Schloss-Städter haben bis zu ihrer Saisonpremiere allerdings noch ein bisschen länger Zeit. Für die Blau-Weißen soll es nach Spielplan am 5. September mit einem Auswärtsspiel beim ESV BR Bonn losgehen. Allerdings laufen dazu bereits Gespräche für eine mögliche Verlegung der Partie auf einen späteren Zeitpunkt.

Aktuell glaubt BW-Kapitän Janos Pigerl trotz der Corona-Pandemie an einen regulären Start. „Wir gehen aktuell davon aus, dass die Saison zunächst normal gestartet werden kann, zumindest was das Sportliche angeht. Wenn die Infektionszahlen im Herbst deutlich ansteigen sollten, kann sich das natürlich schnell wieder ändern, aber das ist spekulativ.“

Also konzentriert er sich lieber auf die vorliegenden Fakten und die bescheren ihm und seinen Mannschaftskollegen für die nächste Spielzeit einen Wechsel in die Gruppe drei der insgesamt drei Staffeln umfassenden NRW-Liga: „Wir sind nach zwei Jahren in der Ruhrpott-/Niederrheingruppe jetzt wieder im Kölner Raum gelandet. Diese Gruppe scheint in diesem Jahr auch die stärkste NRW-Liga zu sein“, sagt Pigerl, der die Teams vom TV Dellbrück, TTG Netphen und TTC BW Brühl-Vochem als sehr stark einschätzt und damit seine Titel- und Aufstiegsanwärter schon benennt.

„Diese Teams werden vermutlich ganz oben landen. Im Fall Brühl ist wohl noch nicht klar, ob sie noch einen Platz in der Oberliga bekommen, da sie durch den Saisonabbruch benachteiligt wurden. Sollten die Brühler in unserer Gruppe starten, wären sie in den meisten Spielen wahrscheinlich eher unterfordert“, so Pigerl. Dahinter sieht der BW-Kapitän einige Mannschaften auf Augenhöhe, zu denen er auch sein eigenes Team zählt. In der Abstiegszone sieht er die DJK spinfactory Köln und den ESV BR Bonn, gegen den die Grevenbroicher zum Auftakt direkt punkten wollen.

Pigerl räumt aber auch ein, dass Prognosen vor dieser Saison nicht immer so einfach sind: „Man muss natürlich noch abwarten, welche Mannschaft wie oft komplett spielt.“ Da zeichnen sich auch bei den Schloss-Städtern bereits die ersten Sorgen ab. „Bei uns könnte Ken Julian Oberließen zu Saisonbeginn noch ausfallen, weil er Knieprobleme hat,“ befürchtet Janos Pigerl.

Allerdings fühlen sich die Blau-Weißen durch Neuzugänge Frank Picken (TV Erkelenz) und Dirk Kasper (DJK Neukirchen) für diese Fälle gewappnet. „Das sollten wir kompensieren können“, meint Pigerl, der die Grevenbroicher Stärke erneut in der Breite des Kaders sieht. „Komplett sind wir mit Ken und Frank in der Mitte sowie Knut (René Holz, Anmerkung der Redaktion) und Dirk unten sehr gut aufgestellt und haben mit Christoph Karas und dem Rest der Zweiten Mannschaft auch gute Ersatzleute zur Verfügung, was gegenüber den anderen Mannschaften ein Vorteil sein könnte.“