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Tischtennis-Teams kämpfen um den Klassenerhalt

Tischtennis : Tischtennis-Teams kämpfen um den Klassenerhalt

Für die Tischtennis-Vereine aus dem Rhein-Kreis in den Verbands- und NRW-Ligen steht bis zum Saisonende Anfang April der Kampf um den Klassenerhalt im Vordergrund. Für einige Mannschaften könnte es in verschiedenen Relegationsrunden auch im Mai noch in eine Verlängerung gehen.

Während die meisten über Karneval frei hatten, konnte die Zweitvertretung der TG Neuss in der Herren-Verbandsliga einen wichtigen 9:3-Sieg gegen Mitkonkurrent TTC Altena II einfahren. Dadurch haben sich die Quirinusstädter auf einen  Nicht-Abstiegsplatz vorgespielt, den sie bis Saisonende verteidigen wollen. Am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Maximilian-Kolbe-Schule) empfängt das Sextett den TTC Hagen, der mit 21:11-Zählern auf Rang vier rangiert und damit eindeutig zu den stärkeren Teams der Liga zählt. „Im Hinspiel sind wir stark ersatzgeschwächt nach Hagen gefahren und haben 1:9 verloren. Die Aufstellung von Hagen unterscheidet sich jetzt jedoch von der Hinserie, so dass wir hier unsere Chance sehen, das Spiel zu drehen. In der Hoffnung, mit einer ähnlich starken Aufstellung wie in der Vorwoche anzutreten, könnte die Revanche auch gelingen“, sagt TG-Spieler Dominik Sagawe.

Schwierig wird es für die Zweitvertretung der DJK Holzbüttgen, die sich durch ihr Nichtantreten in Altena und den Erfolg der Neusser gegen Altena jetzt wieder mitten im Abstiegsstrudel befindet. Am Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle am Bruchweg) empfangen die Kaarster die Drittvertretung von Borussia Düsseldorf. Die Düsseldorfer sind seit dem Weggang ihres Leistungsträgers Younes Gürsching zum Liga-Rivalen TTC SW Velbert nicht mehr ganz so stark wie in der Vorrunde, behaupten derzeit aber immer noch knapp den zweiten Tabellenplatz.

In der Damen-NRW-Liga steckt auch die Drittvertretung der DJK Holzbüttgen durch die jüngste Niederlage beim bis dahin Tabellenvorletzten WRW Kleve III wieder mitten im Abstiegskampf. Am Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle am Bruchweg) brauchen die Kaarsterinnen daher gegen den jetzigen Tabellenvorletzten SV Walbeck dringend einen Erfolg, um sich aus der Gefährdungslage zu bringen. Der Abstand zu den Walbeckerinnen beträgt noch drei Zähler. DJK-Kapitänin Anna Haissig warnt aber vor der Partie: „Gegen Walbeck ist es immer schwierig, da sie mit Franziska Holla eine der besten Spielerinnen in der Liga haben. Wir wollen aber auf jeden Fall zwei Punkte holen, um unseren Tabellenplatz zu halten.“

Für die Viertvertretung der DJK sieht die Lage in der Verbandsliga etwas entspannter aus. Vier Spieltage vor Saisonende haben die Kaarsterinnen fünf Punkte Vorsprung vor der Abstiegszone. Das Spiel beim Tabellenvorletzten DJK Rhenania Kleve wurde auf den 22. März verlegt.