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Tischtennis: Regionalligist TG Neuss muss gleich zweimal ran.

Tischtennis : TG Neuss muss ohne Michael Servaty auskommen

An diesem Wochenende müssen die Quirinusstädter gleich zweimal ran.

Für die TG Neuss stehen in der Tischtennis-Regionalliga in der Hinserie noch drei Partien aus. An diesem Wochenende müssen die Quirinusstädter gleich zweimal ran. Am Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle an der Bergheimer Straße) steht zunächst das Heimspiel gegen den hessischen Tabellensiebten TG Obertshausen an. Einen Tag später (14 Uhr) geht die Reise dann nach Hessen zum Schlusslicht TTC Seligenstadt.

Auf einen ihrer Leistungsträger müssen die Neusser verzichten. „Michael Servaty ist körperlich angeschlagen und hat seit dem letzten Spieltag keinen Schläger mehr angepackt“, sagt Abteilungsleiter Klaus Wahlen, der dennoch in Tom Mykietyn, Illia Barbolin, Bernd Ahrens, Jonas Lenzen und Dejan Hoheisel ein schlagkräftiges Team für das Heimspiel aufbieten will: „Leider hat uns die Krankheitswelle erreicht. Wir erwarten ein enges Spiel. Wir sind heimstark und mit der Unterstützung der Zuschauer sollte ein Sieg drin sein.“ Die Gäste sind bisher immer sehr kompakt aufgetreten. Die ersten fünf Spieler haben alle sechs Partien mitgemacht. Bisher sprangen dabei zwei Siege, drei Niederlagen und ein Unentschieden heraus. Bis auf Neuss haben die Obertshausener aber auch schon gegen alle Spitzenklubs gespielt. Stärkster Akteur der Gäste ist aktuell die Nummer zwei, Torsten Mähner, mit einer 8:4-Bilanz im Spitzenpaarkreuz. Für Tospieler Gregor Surnin (3:9) läuft es dagegen nicht so rund. Tom Mykietyn wird an Nummer eins der Neusser stehen. Der 16-Jährige hat sich am vergangenen Wochenende mit einem starken zweiten Platz beim Jugend-Top-24-Bundesranglistenturnier in Dillingen für das Top-12-Turnier der deutschen Rangliste qualifiziert.

Zum Spiel nach Seligenstadt wird Ran Wei nicht mitreisen. Hier sind die Neusser noch auf der Suche nach dem sechsten Mann. Für Wahlen ist aber ein Sieg Pflicht: „Seligenstadt ist das schwächste Team der Liga. Da muss gewonnen werden, egal wer bei uns an der sechsten Position spielt.“ Die Hessen haben in Seyed Pourya Omrani, Tamas Laczko und Matthias Kemmler drei Akteure in ihren Reihen, die noch überhaupt keine Partie mitgemacht haben. Zu beachten sind zwei Spieler, die eine positive Bilanz aufweisen: Adam Brat kommt im Spitzenpaarkreuz auf 7:6-Spiele und Tobias Beck in der Mitte auf eine 4:3-Bilanz.