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Tischtennis: DJK Holzbüttgen verliert Regionalliga-Spiel vor TV-Kameras

Tischtennis : DJK verliert Spiel vor TV-Kameras

Josephina Neumann spielt mit neun Jahren schon in der Tischtennis-Regionalliga.

Die DJK Holzbüttgen II muss die Weihnachtspause in der Damen-Regionalliga auf einem Abstiegs-Relegationsplatz verbringen. Im letzten Hinrundenspiel kassierten die Kaarsterinnen beim direkten Konkurrenten TTC GW Staffel eine 5:8-Niederlage.

„Es war eine bittere Niederlage. Wir waren in mindestens drei bis vier Spielen eigentlich vorne, haben sie dann aber doch unglücklich verloren. Zumindest einen Punkt hätten wir verdient gehabt“, sagte Kapitänin Sandra Förster. Dabei war die Partie von Beginn an ausgeglichen. Ein gewonnenes Doppel (Lisa Scherring/Chiara Pigerl gegen Sirui Shen/Josephina Neumann) sowie die Siege von Lisa Scherring (3:1 gegen Cornelia Neumann-Reckziegel) und Sandra Förster (3:1 gegen Sirui Shen) sorgten für die Zähler zum 3:3-Zwischenstand. Erster Knackpunkt der Partie waren dann die beiden verlorenen Spitzeneinzel von Lisa Scherring gegen Tingzhuo Li (8:11 im Entscheidungssatz) und Oxana Volkers (1:3 gegen Neumann-Reckziegel). Chiara Pigerl verkürzte mit ihrem Sieg gegen Shen noch einmal auf 4:5, danach konnte aber nur noch Lisa Scherring (3:0 gegen Shen) einmal punkten. Bei den Hessinnen stand die erst neunjährige Josephina Neumann im Mittelpunkt des Interesses. Sie zählt zu den größten Tischtennis-Talenten in Deutschland und dafür war extra ein Kamera-Team des hessischen Rundfunks angereist. Wie stark die Neunjährige schon ist, mussten auch Chiara Pigerl und Sandra Förster erfahren, die beide mit 1:3-Sätzen das Nachsehen gegen „Josi“ hatten, die als Berufsziel angibt, Profi-Spielerin und Tischtennis-Weltmeisterin zu werden.

Für Sandra Förster war es ein ungewöhnlicher Tischtennis-Abend, der schon kurios begann: „Der Schiedsrichter ist in den falschen Bus eingestiegen und kam während des gesamten Spiels nicht in die Halle.“ Durch die Niederlage stehen die Kaarsterinnen auf dem achten Platz, mit einem Punkt Vorsprung zu den direkten Abstiegsplätzen.

In der Herren-Verbandsliga hat sich die Zweitvertretung der TG Neuss durch ein 8:8-Remis im Nachholspiel gegen den SSV Germania Wuppertal zur Pause auf einen Nicht-Abstiegsplatz gerettet. Entscheidend absetzen von der bedrohlichen Zone konnten sich die Neusser durch den einen Punkt gegen den Abstiegskandidaten aber noch nicht. „Es war insgesamt mehr drin, aber aufgrund des Spielverlaufs können wir zufrieden sein“, sagt TG-Spieler Dominik Sagawe. Zu Beginn wurden alle drei Doppel verloren und beim Stand von 6:8 lag Max Reinartz gegen Marcel Andree bereits mit 1:2-Sätzen im Rückstand, ehe er das Spiel noch drehte. Im Schlussdoppel sicherten dann Bernd Forelle und Heinrich Walter mit einem 3:1-Sieg gegen Christian Mauersberger und Felix Eric Schlüter das Remis. Zuvor holten Dejan Hoheisel (Siege im Spitzenpaarkreuz gegen Schlüter und Mauersberger), Heinrich Walter (in der Mitte gegen Gumpricht), Gerrit Nolten (in der Mitte gegen Klinke und Gumpricht) und Dominik Sagawe (unten gegen Andree) die Punkte. Für die Neusser geht es am 11. Januar mit dem Lokalderby bei der DJK Holzbüttgen II weiter.