Tischtennis: DJK Holzbüttgen muss gegen Borussia Düsseldorf punkten

Tischtennis: Der Dauerkrimi gegen die Borussia geht weiter

Die Drittliga-Damen der DJK Holzbüttgen brauchen am Sonntag im Duell mit dem Erzrivalen aus Düsseldorf ganz dringend Punkte.

Die Spiele zwischen der DJK Holzbüttgen und Borussia Düsseldorf haben einen besonderen Reiz. Seit Jahren bewegen sich die beiden Teams im Damen-Tischtennis auf Augenhöhe. Zunächst ging es darum, wer von beiden das beste Team in der Regionalliga ist. Seit einem Jahr kämpfen die Teams jetzt darum, wer die beste NRW-Mannschaft in der 3. Bundesliga hat und vor allem, wer auch zukünftig in der Spielklasse bleiben darf.

Am Wochenende geht der Dauerkrimi weiter. Dann steht erneut eine wegweisende Partie an. Wenn den Kaarsterinnen am Sonntag (14 Uhr, ARAG Center-Court an der Ernst-Poensgen Allee) beim Erzrivalen ein Sieg gelingt, dann wäre der Anschluss an das Mittelfeld hergestellt. Bei einem Remis oder gar einer Niederlage würde das DJK-Quartett weiter auf einem Abstiegsplatz stehen. Derzeit rangieren die Holzbüttgenerinnen mit 1:5-Punkten auf dem vorletzten Platz. Die Borussia steht mit einem Zähler mehr auf der Habenseite einen Platz darüber. Entsprechend wird die Partie von den DJK-Spielerinnen eingestuft: „Wie letztes Jahr wird es das wichtigste Saisonspiel für uns. Nach dem Spiel wird sich zeigen, wo die Reise für uns hingeht. Diese zwei Punkte wären extrem wichtig für uns“, sagt Jana Vollmert und Miriam Jongen ergänzt: „Klar ist aber, dass wir einen Sieg dringend brauchen und Düsseldorf ein Gegner ist, gegen den ein Punkt machbar ist.“ Lisa Scherring spricht von einem „Vier-Punkte-Spiel“ und erwartet eine ganz enge Entscheidung. Für Miriam Jongen ist außerdem der Start in das Spiel sehr wichtig: „Wenn wir in den Doppeln gut starten, haben wir gute Chancen, den Sieg mit nach Hause zu nehmen.“

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Die Aufstellung der Düsseldorferinnen hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verändert: Qian Wan ist nicht mehr dabei. Die frühere DJK-Spielerin ist nach Weil am Rhein in die 2. Bundesliga gewechselt. Dafür spielt das frühere DJK-Talent Leonie Berger, die altersmäßig auch immer noch bei den Mädchen antreten kann, jetzt im Spitzenpaarkreuz der Borussia. Da hält sie bisher mit 3:5-Spielen gut mit. Auf jeden Fall eine schwere Aufgabe für Valerija Stepanovska und Miriam Jongen. Stepanovska reist am Samstag aus Kiew an und bleibt dann eine Woche in Deutschland, um sich gemeinsam mit dem Team auf die dann nächste Auswärts-Aufgabe in Kiel vorzubereiten. An Position zwei bei der Borussia spielt dagegen in Elena Uludintceva eine völlig Unbekannte. Die Russin, die in den vergangenen Spielzeiten für Clubs in Norddeutschland aktiv war, weist derzeit eine 2:7-Bilanz auf und tut sich damit bisher genauso schwer wie Stepanovska und Jongen, die jeweils erst eine Partie gewinnen konnten. Für Jana Vollmert (4:1) und Lisa Scherring (1:4) geht es im unteren Paarkreuz gegen die bestens bekannte Kapitänin der Borussia: Melissa Dorfmann, die in der Vorsaison lange an einer Armverletzung laborierte, hat wieder zu ihrer alten Ballonabwehr-Stärke zurückgefunden und bereits vier Spiele gewonnen.

Auf der vierten Position sind in Ma Ling (3:2), Janette Püski (0:3) und Tha Ha (0:1) schon drei Spielerinnen zum Einsatz gekommen. Für Scherring spielt es keine Rolle, wie die Düsseldorfer an dieser Position aufstellen: „Wir wollen nach dem Punkt gegen Niestetal nachlegen.“

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