Jüchen : Tipps für jeden Garten

Das Frühlingswetter lässt die Hobbygärtner zu Harke, Schaufel und Samen greifen. Wer jetzt sein "grünes Zimmer" herrichten will: Drei Jüchener geben Tipps für den Nutz- und Ziergarten sowie für ökologisches Gärtnern.

Wer seinen Garten genießen will, darf nicht faul sein: "Jetzt ist Zeit für Knochenarbeit: Umgraben", meint Hans Salmann, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Jüchen. Die 41 Mitglieder des hundert Jahre alten Vereins sind vielfach aktiv; der Obstbaumschnitt ist abgeschlossen. Mehr als üppige Blütenpracht interessieren sie Obst und Gemüse: "Für Erdbeeren wird es jetzt höchste Zeit, sie brauchen Dünger", sagt der 74-Jährige.

Anders als bei Blumen müsse man bei Gemüse kein Rücksicht auf die Eisheiligen nehmen. – Buntes fürs Beet gibt es etwa im Gubberather Gartenbaubetrieb Werth. Geführt in der dritten Generation, werden hier werden Geranien & Co in eigenen, großen Gewächshäusern gezogen. "Petunien, Geranien, Eisbegonien – das sind nur einige Pflanzen, die es zurzeit gibt", sagt Geselle Karl-Josef Werth (27). Die Saison zum Pflanzen beginne nach den Eisheiligen.

Vorher sollte man auf geschützte Standorte achten. – Wer einen Garten unter ökologischen Aspekten gestalten will, sollte sich für heimische Gewächse entscheiden, wirbt Naturschützer Rudolf Kuhn (Nabu): "Hier gibt es sehr attraktive Sorten wie den ,WolligenSchneeball' oder 'Liguster'". Wildsträucher seien besonders für Bienen und Hummeln interessant.

(NGZ)