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Tim Scheerbarth holt im Porsche den nächsten Sieg

Motorsport : Tim Scheerbarth gewinnt

Nievenheimer bringt bei VLN-Langestreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring auf seinem Porsche den vierten Saisonsieg ein.

Beim sechsten Lauf der VLN-Langestreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring hat Tim Scheerbarth bereits den vierten Saisonsieg eingefahren. In der Porsche-Carrera-Cup-Klasse führte erneut kein Weg an dem 29-jährigen Dormagener vorbei, der mit seinen Kollegen Marcel Hoppe und Moritz Kranz für das Team Mühlner Motorsport startet. Der neunte Platz in der Gesamtwertung war zudem das beste Ergebnis des Kalenderjahres.

Scheerbarth hatte dabei schon in den ersten Runden des Qualifyings gespürt, dass das Trio in seinem Porsche 911 GT3 Cup nicht zu schlagen sein würde: „Wir haben bereits zu Beginn unsere schnellste Runde erzielt. Die Rundenzeit war fast fünf Sekunden schneller als die des Zweitplatzierten. Somit starteten wir von der Pole Position ins Rennen – optimale Voraussetzungen.“ Im Rennen setzte sich Startfahrer Kranz schnell von seinen Verfolgern ab und fuhr während seiner sieben Runden einen beruhigenden Vorsprung heraus. Den konnte Hoppe noch ausbauen, bevor Scheerbarth für den zwölf Runden langen Schlussabschnitt ans Lenkrad rückte. „Als ich das Auto übernommen hatte, hatten wir bereits einen komfortablen Vorsprung“, sagt der Dormagener, der aber mehr vorhatte: „Ich hatte mir nicht nur den Klassensieg, sondern auch einen Platz in den Top Ten des Gesamtklassements zum Ziel gesetzt.“ Das sollte gelingen, was Scheerbarth auch auf technische Änderungen zurückführt: „Zu Beginn hatten wir das Setup des Autos etwas verändert und die positiven Auswirkungen bereits im Training und Qualifying bemerkt. Im Vergleich zum letzten Rennen gab es deutlich weniger Unfall- und Gefahrensituationen, wodurch ich das Auto zum größten Teil am Limit bewegen konnte.“

Seine Cup2-Klasse führt das Trio drei Rennen vor Saisonende nun mit großem Vorsprung an. In der Gesamtwertung liegen Scheerbarth, Hoppe und Kranz unter 758 Fahrern nun auf dem geteilten 18. Platz.