TG Stürzelberg startet selbstbewusst ins Abenteuer 2. Regionalliga

Basketball : TG Stürzelberg startet selbstbewusst ins Abenteuer

Am Sonntag kommt Aufstiegsfavorit Fast-Break Leverkusen nach Dormagen.

Das Abenteuer Zweite Regionalliga (Gruppe 2) beginnt für die Basketballer der TG Stürzelberg mit einem Kracher: Zu Gast in der Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße in Dormagen ist am Sonntag (Anpfiff 16 Uhr) nämlich Fast-Break Leverkusen. Der Absteiger aus dem WBV-Oberhaus um den ehemaligen Bundesliga-Akteur Marc Rass hat seinen Kader zusammengehalten und gilt für TG-Trainer Lukas Solf gemeinsam mit dem zweiten Regionalliga-Absteiger BG Kamp-Lintfort als Titelkandidat.
Die Jungs aus Stürzelberg starten durchaus selbstbewusst in ihr erstes Jahr auf diesem Spielniveau. Natürlich ginge es in erster Linie um den Klassenverbleib, stellt der junge Coach klar, „aber wenn wir komplett sind, können wir schon im Mittelfeld mitspielen.“ Ganz bewusst hat er darum auf höherklassig etablierte Zugänge verzichtet: „Die Anfragen waren da, aber wir wollten lieber unter uns bleiben. Wir wollen das Abenteuer mit den Leuten angehen, die den Aufstieg geschafft haben.“ Die Neuen: Lars Terlecki spielte mit den Telekom Baskets Bonn II und den Sechtem  Toros zwar schon in der Regionalliga, wohnt aber in Pulheim und ist ein alter Spezi von Mannschaftskapitän Björn Missbach. Nils Thomas war bis 2016 mit dem TVO Biggesee in der 2. Regionalliga tätig. Der Arbeitskollege von Aaron Breuer hatte sich bereits in der vergangenen bei der TGS fitgehalten und ist nun bereit für sein Comeback. Mihai Dragulescu pendelt fürs Erste zwischen erster und zweiter Mannschaft, soll helfen die von TG-Urgestein Simon Schnelle trainierte und in der vergangenen Saison nur knapp am Aufstieg gescheiterte Kreisliga-Truppe zum Titel zu führen. So ganz unbedarft ist das Team von Lukas Solf nicht: Center Jo Lange stand bis 2013 beim Bundesligisten Mitteldeutscher BC unter Vertrag, Sven Schermeng und Timo Alt waren mit den Elephants Grevenbroich in der Regionalliga am Ball.

Die Generalprobe verlief schon mal erfolgreich: In der ersten Runde des WBV-Pokals schlug der Aufsteiger den Bezirksligisten Sterkrade 69ers deutlich mit 110:37.

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