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Basketball: TG Neuss schlägt ein Team aus den Top 5

Basketball : TG Neuss schlägt ein Team aus den Top 5

Auch wenn Grünberg nicht in Bestbesetzung angereist war, der klare 72:62-Heimsieg der Neusser Zweitliga-Basketballerinnen überzeugte.

Die Zweitliga-Basketballerinnen der TG Neuss bleiben in der Rückrunde vor heimischem Publikum weiter ungeschlagen. Auch die Bender Baskets Grünberg wussten die Serie nicht zu knacken und unterlagen mit 62:72 (Halbzeit 33:35).

Weil sich aber die junge Neusser Trainerin Janina Pils bei allem berechtigten Stolz über die prächtige Saison ihren Sinn für die Realitäten bewahrt hat, wusste sie den dritten Heimsieg in Folge richtig einzuordnen. Mit Blick auf den Kader der ohne ihre beim Kooperationspartner BC Marburg in der 1. Bundesliga benötigten Topkräfte Finja Schaake und Nicola Happel angetretenen Gäste bemerkte sich nüchtern: "Wir wussten, dass wir sie in dieser Besetzung schlagen können." Weil jedoch die am Leistungszentrum in Grünberg bestens ausgebildete Auswahl an Jugend-Nationalspielerinnen jeden Gegner in Schwierigkeiten bringen kann, blieb Grünberg bis ins vierte Viertel hinein dran. Großen Anteil daran hatten die 18-jährige Elisabeth Dzirma (18 Punkte) und die gar erst 17 Jahre alte Ama Degbeon (16 Punkte/10 Rebounds). Sorge bereitete den Gastgeberinnen vor allem, dass zur Pause in Kathrin und Hannah Wischnitzki (je 3) sowie Connie James (2) schon drei Leistungsträgerinnen in Foulproblemen steckten. Vorentscheidend abzusetzen wusste sich die TG erst zu Beginn des letzten Durchgangs. Eine von Kathrin Wischnitzki abgeschlossene 8:0-Serie brachte sie mit 59:50 (33.) nach vorne, Hannah Wischnitzki sorgte kurz darauf mit dem Korb zum 61:51 (34.) für den ersten zweistelligen Vorsprung. Gegen die aufmerksame Defensive fiel den jungen Schützlingen des im vergangenen Jahr auch mal kurz in Neuss für die Rhein Girls (U17-Bundesliga) tätigen Philipp Sparwasser nicht mehr allzu viel ein. Ihre bis dahin schon bemerkenswert abgeklärte Spielweise machte fortan Platz für höchst umproduktive Kamikaze-Aktionen.

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Die Neusserinnen blieben derweil erstaunlich gelassen, konnten sich dabei neben den gewohnt umtriebigen Wischnitzki-Schwestern (Hannah mit zehn Punkten und vier Ballgewinnen; Kathrin mit elf Punkten, zehn Rebounds, fünf Assists und vier Ballgewinnen) vor allem auf Connie James (19 Punkte, acht Rebounds, sechs Assists und fünf Ballgewinne), Julia Kleen (zwölf Punkte) und Svenja Krings (6), der Pils eine ganz starke Leistung bescheinigte, verlassen. Selbst als James 2:21 Minuten vor Schluss mit dem fünften Foul auf der Bank Platz nehmen musste, gerieten die Neusserinnen nicht mehr ins Wanken. Den Dreier von Aline Stiller zum 62:69 (39.) konterte Saara Lehtoranta mit noch 1:32 Minute auf der Uhr von jenseits der Drei-Punkte-Linie prompt mit dem 72:62.

(NGZ)