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TG Neuss Junior Tigers patzen auch im Kellerduell mit dem Herner TC

Basketball : Junior Tigers patzen auch im Kellerduell mit dem Herner TC

Unglaublich: Lara Langermann (33) und Melina Reich (23) erzielen für Herne zusammen 56 von 58 Punkten. Bei den Gästen geht im letzten Viertel offensiv nicht mehr viel.

Das hatten sich die Junior Tigers komplett anders vorgestellt. Am letzten Spieltag der Gruppenphase (WNBL Nordwest) wollten sich die U18-Basketballerinnen der TG Neuss mit einem Sieg im Kellerduell über das Schlusslicht Herner TC unbedingt in eine noch bessere Position für die nun anstehende Abstiegsrunde (Play-downs) bringen. Doch nach seinem 58:52-Heimerfolg (Halbzeit 28:19) nimmt die so wertvollen Punkte nun der Konkurrent aus dem Ruhrgebiet mit.

Und das schmeckte dem Neusser Trainer Dragan Ciric ganz und gar nicht. Sein Fazit: „Ich bin sehr enttäuscht über die schwachen individuellen Leistungen meiner Spielerinnen. Sie können es besser.“ Völlig anders sah das bei den Gastgeberinnen aus: Die hatten in ihren Reihen die überragenden Lara Langermann (33 Punkte) und Melina Reich (23), auf deren Konto unglaubliche 56 (!) der 58 von Herne insgesamt erzielten Punkte gingen. Rekordverdächtig! Diesem Wirbelsturm hatten die Gäste nicht allzu viel entgegenzusetzen. Das den Junior Tigers in den Jugend-Nationalspielerinnen Johanna Huppertz und Marija Ilic gleich beide Topscorer fehlten, mochte der angefressene Coach nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Alles Wehklagen, dass bei uns ja zwei wichtige Spielerinnen fehlten, hilft nicht. Die Chancen waren da, gerade im letzten Viertel.“

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In das waren seine Schützlinge mit einem überschaubaren Sieben-Punkte-Rückstand gegangen (41:48/30.). Aber dann passte in der Offensive plötzlich gar nichts mehr zusammen: Aus dem Feld gelangen Jule Schillings, die am Abend zuvor noch mit dem Zweitliga-Damen der TG in Rotenburg im Einsatz gewesen war, und ihren Mitspielerinnen nur noch vier Punkte, an der Freiwurflinie ließen die jungen Tigers fünf Zähler liegen (12/7 Versuche für magere 55 Prozent). Und damit machte Ciric einen Haken an die Vorrunde: „Ich kann nur hoffen, dass die Mädels in den nächsten Spielen ihr vorhandenes Potenzial abrufen, um in den Play-downs zu bestehen.“