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Teutonia Kleinenbroich schon in der Vorbereitung

Fußball-Bezirksliga : Bei Teutonia Kleinenbroich ist der Wiederaufstieg kein Thema

Nach dem bitteren Abstieg aus der Fußball-Landesliga geben sich die Teutonen bescheiden. Der neue Trainer Peter Vieten hat die Vorbereitung schon begonnen.

Nach dem bitteren Abstieg aus der Fußball-Landesliga muss sich der SC Teutonia Kleinenbroich nun für die Bezirksliga wappnen. Der personelle Umbruch ist bereits im vollen Gange. Nach acht Jahren als Cheftrainer in Kleinenbroich ging es für Norbert Müller nicht weiter, seine Nachfolge hat Peter Vieten angetreten. Auch im Kader hat sich einiges getan.

Der ehemalige Coach des PSV Mönchengladbach bringt in Moritz Püplychhusen, Jonas Vosen und Daniel Müller gleich drei seiner ehemaligen Schützlinge mit nach Kleinenbroich. Mit dem 35-jährigen Christian Cichon vom SC Schiefbahn aus der Bezirksliga und Eric Roeber vom A-Ligisten VfR Büttgen kommen zwei weitere Neuzugänge dazu. Jedoch hat der Absteiger auch einige Abgänge zu verzeichnen. Die drei asiatischen Spieler Lee Hangpyo, Seiki Kumano und Shinnosuke Osawa haben den Verein verlassen, auch die erfahrenen Pascal Juch und Sebastian Thomassen sind gegangen. Zudem hat Verteidiger Vincent Königs der DJK Gnadental angeschlossen.

„Wir wollen unseren Kader verjüngen“, verrät Peter Vieten. Abgeschlossen ist die Kaderplanung jedoch noch nicht, weitere Zugänge könnten noch zum Team stoßen. Seine Mannschaft wird in der Bezirksligagruppe 3 starten und somit nicht in derselben Liga wie die anderen Teams aus dem Rhein-Kreis Neuss. Das Interessante für die Kleinenbroicher: Zu ihren Kontrahenten wird auch der SV Lürrip gehören, der sich die Dienste von Norbert Müller sichern konnte. Eigentlich hatte der Trainer-Routinier mit dem Gedanken gespielt, seine Karriere zu beenden, sich dann aber offenbar doch noch mal umstimmen lassen.

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Die Kleinenbroicher haben schon dem 27. Juni mit der Vorbereitung begonnen. Coach Peter Vieten ist nach der ersten Trainingswoche positiv gestimmt. „Die Mannschaft macht einen guten Eindruck. Alle, die geblieben sind, haben den Abstieg gut verkraftet und sind heiß auf die neue Saison“, betont er. Trotzdem ist der Wiederaufstieg für ihn kein Thema. „Wir starten wie alle anderen bei null, uns den Aufstieg als Ziel zu setzen, wäre vermessen. Wir wollen uns in der Liga etablieren und mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, sagt der Teutonen-Trainer mit Blick auf das Saisonziel und erklärt: „Wir sind ein rein ehrenamtlicher Klub, bei uns steht das Vereinsleben im Fokus. Große Transfers wird es hier nicht geben, deswegen ist es auch vollkommen in Ordnung, in der Bezirksliga zu spielen.“

Der neue Coach legt keinen großen Wert auf den Tabellenplatz und legt den Fokus stattdessen auf die individuelle Entwicklung seiner Truppe, wobei er versucht, jüngere Spieler an die Mannschaft heranzuführen. Dabei strebt er eine konstante Saison an, weiß jedoch, dass immer etwas dazwischenkommen kann. „Verletzungen kann man nicht einplanen. Ausfälle können über eine ganze Saison entscheiden, daher traf Norbert Müller auch keine Schuld beim Abstieg“, meint Vieten.