Lokalsport: Szabo zeigt sich "mit der Breite" zufrieden

Lokalsport: Szabo zeigt sich "mit der Breite" zufrieden

Beim Grand-Prix-Turnier im mexikanischen Cancun erreichen die Dormagener Benedikt Wagner und Richard Hübers das Achtelfinale.

Der ganz große Wurf blieb den Säbelfechtern des TSV Bayer Dormagen beim letzten Turnier des Jahres versagt. Trotzdem war Bundestrainer Vilmos Szabo mit dem Abschneiden seiner Schützlinge beim Grand-Prix-Auftakt im mexikanischen Cancun nicht gänzlich unzufrieden.

"In der Breite hat es diesmal gestimmt. Wir waren mit sechs Fechtern unter den letzten 64. Das war in Ordnung", stellte Szabo fest. Dass es diesmal keinen Ausreißer nach oben gab, hatte für den Bundestrainer auch einen jahreszeitlich bedingten Hintergrund: "Sich war auch ein wenig die Luft 'raus."

Für die besten Resultate sorgten Benedikt Wagner und Richard Hübers, die beide am Einzug in die Finalrunde an starken Gegnern scheiterten und im Gesamtklassement die Plätze 14 und 16 belegten. Wagner (28) war mit einem 15:12 über den Russen Alexander Trsuhakov in die Hauptrunde gestartet, wo ihn ein 15:10 über den Italiener Enrico Berre ins Achtelfinale brachte. Hier unterlag er dessen Landsmann Luca Curatoli, der später Fünfter wurde, mit 10:15. Richard Hübers startete mit einem Paukenschlag: Der 25-Jährige warf in der Runde der besten 64 Daryl Homer aus dem Rennen. Der US-Amerikaner war bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro zum Alptraum der beiden Dormagener Max Hartung und Matyas Szabo geworden und erst im Finale am ungarischen Titelverteidiger Aron Szilagyi gescheitert. Hübers setzte sich gegen den Olympiazweiten mit 15:10 durch und ließ danach dessen Landsmann Andrew Mackiewicz beim 15:6 keine Chance. Dann kam das Aus - gegen Doppel-Olympiasieger Aron Szilagyi verlor er mit 10:15. Der Ungar marschierte anschließend bis ins Finale durch, wo er mit 14:15 am Koreaner Sanguk Oh scheiterte.

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Max Hartung (28) und Matyas Szabo (26) mussten sich diesmal mit den Plätzen 17 und 27 begnügen. Europameister Hartung schlug zwar den Chinesen Lu Yang (15:7), verlor dann aber gegen den späteren Achten, den Franzosen Bolade Apithy mit 13:15. Szabo scheiterte am späteren Sechstplatzierten, dem Koreaner Jungwhan Kim (10:15), nachdem er zuvor den Italiener Giovanni Repetti mit dem gleichen Resultat besiegt hatte.

Beim Grand Prix der Frauen bekam es die Dormagenerin Anna Limbach nur mit Koreanerinnen zu tun. Erst setzte sich die 28-Jährige mit 15:6 gegen Shinhui Choi durch, denn unterlag sie Rajin Lee mit 10:15 und belegte Rang 21.

(NGZ)