Sven Thurau fährt bei der Rad-DM auf Platz neun

Radsport : Sven Thurau fährt bei der Rad-DM auf Platz neun

Der ehemalige Büttgener Radsportler schlägt Marcel Kittel im Sprint. Für das Sportforum fährt Nico Brenner auf Rang 18.

Starkes Ergebnis für Sven Thurau: Der beim VfR Büttgen ausgebildete Radsportler ist bei der Deutschen Straßenmeisterschaften in Einhausen (Hessen) im Elite-Rennen auf den neunten Platz gefahren und hat damit auch den deutschen Sprintstar Marcel Kittel hinter sich gelassen.

Der für das Dauner D&DQ Akkon Pro Cycling Team startende Thurau war dabei das gesamte 225 Kilometer lange Rennen über im vorderen Drittel des Feldes platziert und hielt sich unter den 197 Startern in Position. Eine Ausreißergruppe, die zwischenzeitlich fünfeinhalb Minuten Vorsprung herausgefahren hatte, wurde im letzten Rennabschnitt geschluckt, als sich die großen Teams wie Bora Hansgrohe und Katusha Alpecin in Position brachten. Thurau, der sich nach teaminternen Absprachen in einer guten Ausgangslage befand, fuhr mitten im Massensprint und sicherte sich Rang neun. Deutscher Meister wurde Pascal Ackermann (Bora Hansgrohe) vor John Degenkolb (Trek Segafredo) und Maximilian Walscheid (Sunweb).

An den Start ging für das Team Sportforum Düsseldorf/Kaarst-Büttgen auch ein ambitioniertes Duo: Luke Derksen fand sich in der achtköpfigen Ausreißergruppe wieder, die nach 130 Kilometern als Führungsgruppe erst in der Schlussphase des Rennens vom Feld eingefangen wurde. Nico Brenner hielt im Feld mit, konnte sich mit einer starken Schlussleistung um einige Ränge nach vorne schieben und fuhr als 18. über die Ziellinie. „Eine hervorragende Leistung, welche die geschlossen starken Auftritte unserer Fahrer gelungen abrundet“, fand Teammanager Lars Witte.

Im Einzelzeitfahren der U23 konnte sich für die Düsseldorfer/Büttgener Renngemeinschaft vor allem Nico Brenner auszeichnen, der in 38:59 Minuten auf dem 28. Platz landete und damit bester Fahrer seines Teams war. Deutscher Meister wurde Jasper Frahm vom Team Heizomat rad-net.de in einer Zeit von 37:07 Minuten. Das Rennen zählte gleichzeitig auch für die Bundesliga, wo das Sportforum wieder auf den zehnten Platz des Gesamtklassements abgerutscht ist.

Bundesligaunabhängig fand derweil das Zeitfahrrennen der Elite statt, bei dem in Justin Wolf der beste Zeitfahrer des Teams antrat. In 53:35 Minuten belegte er einen starken sechsten Platz. Den Gesamtsieg und damit die Deutsche Meisterschaft sicherte sich Tony Martin (Kartusha Alpecin) vor Jasha Sütterlin (Movistar). Nils Politt, Teamkollege Martins und Debütant bei der Tour de France des Vorjahres, wurde Fünfter und landete nur fünf Sekunden vor Wolf.