SV Hemmerden unterliegt bei der SGS Essen III mit 0:8.

Frauenfußball : SV Hemmerden erlebt ein Debakel

SG Gustorf/Gindorf fertigt in der Landesliga den FSC Mönchengladbach mit 9:0 ab.

(afu) In der Niederrheinliga der Frauen kam der SV Hemmerden auswärts bei der SGS Essen III mit 0:8 (Halbzeit 0:5) unter die Räder und taumelt somit wie ein angeschlagener Boxer weiter durch die Liga. Nach zehn Saisonspielen stehen für den SV null Punkte und ein Torverhältnis von 4:59 zu Buche.

„Wir haben einfach massig an Qualität durch die Abgänge verloren, das ist ganz offensichtlich. Nichtsdestotrotz haben wir, so wie ich es mitgeteilt bekommen habe, bis zum 0:3 sehr ordentlich gespielt“, meinte SV-Coach Manuel Donner, der gestern krankheitsbedingt nicht an der Seitenlinie stehen konnte. Hoffnung schöpft Donner daraus, dass in der Winterpause neue Offensivkräfte zur Mannschaft stoßen: „Wir werden uns verstärken und uns in der Pause so gut es geht auf die Rückrunde vorbereiten, um die Klasse zu halten.“ Nach zwölf absolvierten Spielen liegt Hemmerden auf dem letzten Tabellenplatz, das rettende Ufer liegt für den SV elf Zähler entfernt. (Tabata Koch (2 Treffer), Jana Schmalhofer, Lisa Schlaghecke, Laura Rambow, Jaqueline Rose, Verena Borges und Lucia Seidl trafen für Essen.

In der Landesliga hat sich die SG Gustorf/Gindorf dank des 9:0-Kantersieges (Halbzeit 3:0) beim FSC Mönchengladbach zurück an die Tabellenspitze geballert. Vanessa Wistuba (11., 19., 56.) war dabei mit drei Toren erfolgreichste Torjägerin, Christina Reiff (30., 60.), Sarah Breitenstein (68.), Sarah Weilandt (73., 75.) und Sophia Molnar (77.) trafen zudem. „In der ersten Hälfte haben wir spielerisch noch nicht ganz das abgerufen, was wir können. Das wurde in Hälfte zwei dann aber wesentlich besser. Vor allem unsere Chancenverwertung war diesmal richtig stark, von elf guten Torchancen haben wir neun verwandelt“, war SG-Coach Dirk Wistuba zufrieden. Er sprach Sarah Weilandt und Karolin Held, die als eigentliche Mittelfdspielerinnen personalbedingt die Abwehrzentrale bildeten, ein Sonderlob aus: „Die beiden haben nichts zugelassen, unsere Torfrau musste keinen Ball abwehren.“

Die SVG Weißenberg unterlag derweil im Heimspiel der DJK Klosterhardt mit 1:4 (Halbzeit 1:2).

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