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Straberger Crosslauf setzt auf die altbekannte Strecke

Leichtathletik : Straberger Cross setzt auf die altbekannte Strecke

Veranstalter beklagen das geringe Interesse der Crossläufer aus der Region. Anmeldefrist endet am Freitag.

Nach dem erfolgreichen, aber verregneten Lauf in Kapellen geht die Cross-Saison im Rhein-Kreis ohne Pause weiter: Am Samstag steht der 23. Crosslauf des FC Straberg an – die Veranstalter dürfen hoffen, dass sie diesmal vom Regen verschont bleiben.

„Momentan sieht es nach trockenem, kalten Wetter aus, das wäre für unsere Strecke optimal“, sagt Josef Schoos, 1. Vorsitzender des FC Straberg. Von 400 Meter für die Bambini über 1000 Meter für Schüler bis hin zur Langstrecke über 7800 Meter ist wieder alles dabei – und die Strecke ist genauso anspruchsvoll, aber auch abwechslungsreich wie in den vergangenen Jahren: im Zick-Zack über die Wiese, über kleine Hügel und durch den Wald, wo es ebenfalls auf und ab geht.  „Da ist die Koordination gefragt, aber es ist trotzdem gut machbar“, so Schoos. Zumal die Starter auch zwischen kurzer und langer Distanz wählen können: Die Frauen laufen entweder 2600 oder 4900 Meter, für die Männer ist die Strecke 4900 oder 7800 Meter lang.

Die Veranstaltung setzt auf die familiäre Atmosphäre: „Nach dem Lauf sitzen immer noch viele Läufer in der Cafeteria zusammen, wärmen sich auf und essen was,  während sie auf die Siegerehrung warten“, so Cheforganisator Jürgen Cziommer. Da für die drei Erstplatzierten jeder Altersklasse Präsente bereit liegen, lohnt sich das Warten.

Die Anmeldungen laufen noch etwas schleppend, aber das ist Josef Schoos gewohnt: „Viele Vereine oder auch bekanntere Läufer melden immer erst am letzten Abend oder auch am Veranstaltungstag selber, wenn die Bedingungen passen.“ Bis heute Abend kann man sich auf der Vereinsseite noch anmelden, Nachmeldungen werden bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start angenommen. „Immerhin läuft es langsam, mittlerweile sind schon über 100 Meldungen eingegangen, ähnlich wie in den Vorjahren“, sagt der Vorsitzende. Auch aus Wuppertal und Aachen kommen regelmäßig, besonders das LAZ Puma Rhein-Sieg war immer stark vertreten und erfolgreich. „Es ist nur schade, dass aus der Region nicht mehr so viele Vereine kommen. Das Interesse an Crossläufen ist nicht mehr so groß wie früher“, bedauert Schoos.

Bis das Meldeportal schließt, soll auch die Strecke vorbereitet sein: „Wenn der Boden nicht zu hart gefroren ist, wird die am Freitag morgen abgesteckt“, berichtet der Vorsitzende. „Da haben wir schon ein eingespieltes Team aus Helfern. Unsere eckige und kantige Strecke sollten wir problemlos hinbekommen.“