Korschenbroich : Start ins Familienglück

Seit fünf Jahren sind Nadine und David Brachten verheiratet. Unlängst erwarben die Korschenbroicher ein Haus in Glehn. In zwei Wochen kommt ihr Sohn zur Welt. Das Osterfest beherrschen daher Aufregung und Vorfreude.

Joshua soll es heißen, das Kind von Nadine (35) und David Brachten (36). Hält der Junge sich an die Zeitplanung seiner Eltern, wird er bereits in zwei Wochen das Licht der Welt erblicken. Joshua: Ein Name, der zu Ostern passt wie kaum ein Zweiter, stammt er doch vom biblischen Josua ab, dessen griechisch-lateinische Übersetzung Jesus lautet.

Das Osterfest wird das Paar, das im August fünf Jahre verheiratet ist, allerdings ruhig begehen – zu groß sind Aufregung und Vorfreude. Seit sechs Jahren wohnen die Brachtens in Glehn, unlängst erwarben sie ein Haus in dem beschaulichen Ort. Gerade rechtzeitig ist das Kinderzimmer fertig geworden, Kleidung, Stofftiere und der Kinderwagen sind gekauft. Nur noch Joshua fehlt. "Er ist immer ein Wunschkind gewesen. Doch ich kann es mir noch nicht so richtig vorstellen, wie es ist, Vater zu sein", sagt David Brachten. Ein wenig fürchtet seine Ehefrau die schlaflosen Nächte. "Insbesondere, da ich eh ein kleiner Morgenmuffel bin", verrät Nadine Brachten. Dann lacht sie. Schlafmangel nimmt sie für den eigenen Nachwuchs gerne in Kauf.

Das Paar kennt einander schon seit Jugendzeiten, vom "Lagerfeuer am Glehner Bolzplatz", wie sich David Brachten erinnert. Seine Frau wuchs in Kleinenbroich auf, er in Glehn. Immer wieder fanden der IT-Fachmann und die Marketing-Referentin zueinander, waren bereits zweimal ein Paar, bevor der Funke vor sieben Jahren endgültig übersprang.

2012 ist ein bedeutendes Jahr insbesondere für David Brachten – nicht nur des baldigen Nachwuchses wegen: Zum ersten Mal ist er Zugkönig des Jägerzuges "Saubuam" in Glehn. Mit Freunden gründete er den Zug im Jahr 1991. Die Eltern in spe freuen sich insbesondere auf das 125-jährige Bestehen des Glehner Schützenvereins. Doch nicht nur im Sommerbrauchtum engagieren sie sich: David und Nadine Brachten sind im Vorstand des Kleinenbroicher Karnevalsvereins tätig. Sie schätzen den Zusammenhalt der Korschenbroicher. "Herkunft und Besitz spielen hier keine Rolle", sagt David Brachten. "Alle Menschen, ob Bürgermeister oder Maler, begegnen sich auf Augenhöhe, helfen einander." Diese Atmosphäre schätzt er sehr.

Die meisten Freunde, die er hat, kennt David Brachten bereits aus der Grundschule. "Viele, die zum Studieren fortgezogen sind, sind wieder zurückgekehrt", ergänzt seine Ehefrau, die noch bis vergangenen Dezember ihrem Hobby, dem irischen Stepptanz, nachgehen konnte. Bald wird Nadine Brachten wieder tanzen, zumindest im Geiste – wenn sie das erste Mal Joshua im Arm hält.

(NGZ)