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Springreiter-Comeback auf dem Pannenbeckerhof in Holzbüttgen

Turnier in Holzbüttgen : Comeback der Springreiter auf dem Pannenbeckerhof

Das Traditionsturnier in dem Kaarster Stadtteil bietet hauptsächlich eine Plattform für Amateure. Die müssen Samstag und Sonntag schon früh aufstehen, jeweils um acht Uhr beginnen die ersten Prüfungen.

Nachdem der Turniersport durch die Pandemie stillstand, verladen die Reitsportler jetzt endlich wieder ihre Pferde. Vor allem Amateure mussten eine lange Zwangspause machen, während die Profis vereinzelt auf Turnieren reiten konnten. Entsprechend groß ist der Ansturm auf die Turniere, so dass viele Prüfungen mit Startplatzbegrenzung in Sekundenschnelle „ausgebucht“ sind. Am Wochenende steht für die Springreiter aus dem Kreis-Pferdesportverband Neuss das Springturnier auf dem Pannenbeckerhof auf dem Plan.

„Wir freuen uns, dass das Turnier stattfinden kann. Auch wenn es Corona-bedingt einige Einschränkungen geben muss“, sagt Organisator Jan Pannenbecker. Zum Beispiel ist die Zahl der Zuschauer begrenzt, die Hygieneregeln gelten wie überall auf dem Turniergelände und die Sportler müssen vorerst weiter auf Siegerrehrungen verzichten. Aber: Alle Prüfungen werden im Livestream bei rimondo gezeigt. „Wir werden ihnen ein Turnier mit optimalen Bedingungen und schöner Atmosphäre bieten“, verspricht der junge Turnierleiter. Er reitet trotzdem in einigen Springprüfungen mit – mit der Doppelrolle als Turnierleiter und Reiter kommt er bestens zurecht: Das ist alles eine Frage des Managements.

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Das Turnier gibt vor allem den Amateuren eine Plattform, weshalb sich auf der Zeiteinteilung viele Springen der Klasse L und M finden. Eins ist geblieben wie in Vor-Corona-Zeiten: Die ersten Starter müssen früh aus den Federn. Start der ersten Prüfungen ist Samstag und Sonntag um 8 Uhr. Samstag sind als erstes die Nachwuchspferde in den Springpferdeprüfungen der Klasse A und L dran, danach laufen L- und M-Springen (ab 13 Uhr). Sportlicher Abschluss am Sonntag ist ein Punktespringprüfung Kl. S mit Joker (16 Uhr).

25 Jahre gibt es die Reitanlage inzwischen, die Johannes und Maria Pannenbecker aufgebaut haben. Inzwischen bringt sich mit ihren Kindern Jan und Eva die nächste Generation in den Betrieb ein. „Deshalb ist das Turnier für uns persönlich auch etwas Besonderes“, sagt die ganze Familie.