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Städtischer Bauausschuss will Engpass entzerren: Sportfreunde hoffen auf Allwetter-Anlage

Städtischer Bauausschuss will Engpass entzerren : Sportfreunde hoffen auf Allwetter-Anlage

In der einstimmigen Absicht die "Neersbroicher Sportfreunde 1927" zu unterstützen, wird sich der städtische Bauausschuss, wie auch die Verwaltung um den Antrag auf Ausbau beziehungsweise Umbau der Sportanlage an der Neersbroicher Bruchstraße kurzfristig kümmern. Auslöser für dieses Anliegen sind zwei Faktoren: Zum einen gehören der Fußballabteilung der Neersbroicher Sportfreunde 23 Mannschaften mit 446 Spielern an, davon entfallen auf den Jugendbereich 14 Mannschaften mit 283 Spielern. Die Sportfreunde Neersbroich haben massive Platzprobleme: Mit 23 Mannschaften und über 440 Fußballern reicht der bisherige Sportplatz längst nicht mehr aus. Der Vorstand hofft nun auf eine Allwetter-Anlage. Mit diesem Thema befasste sich jetzt der städtische Bauausschuss. NGZ-Foto: L. Berns

In der einstimmigen Absicht die "Neersbroicher Sportfreunde 1927" zu unterstützen, wird sich der städtische Bauausschuss, wie auch die Verwaltung um den Antrag auf Ausbau beziehungsweise Umbau der Sportanlage an der Neersbroicher Bruchstraße kurzfristig kümmern. Auslöser für dieses Anliegen sind zwei Faktoren: Zum einen gehören der Fußballabteilung der Neersbroicher Sportfreunde 23 Mannschaften mit 446 Spielern an, davon entfallen auf den Jugendbereich 14 Mannschaften mit 283 Spielern. Die Sportfreunde Neersbroich haben massive Platzprobleme: Mit 23 Mannschaften und über 440 Fußballern reicht der bisherige Sportplatz längst nicht mehr aus. Der Vorstand hofft nun auf eine Allwetter-Anlage. Mit diesem Thema befasste sich jetzt der städtische Bauausschuss. NGZ-Foto: L. Berns

Zum anderen hat der Verein zurzeit massive Platzprobleme und wünscht sich daher von der Stadt Korschenbroich ein "allwetterfähiges" Spielfeld mit Flutlichtanlage im Bereich des heutigen Spielfeldes 2 am Waldrand. Unter einer "Allwetter-Anlage" verstehen die Fachleute Kunstrasen oder Tartan. Das würde beim städtischen Haushalt mit etwa zwei Millionen Mark zu Buche schlagen. Aus dieser Erkenntnis heraus beantragte der sachkundige Bürger Hans Bolten für die CDU-Fraktion, die Verwaltung sollte für die Anlegung eines Aschenspielfeldes die Kosten ermitteln und das Problem wieder dem Bauausschuss vorlegen.

Im Namen der SPD-Fraktion sprach sich auch Hans-Joachim Götze für die Unterstützung der Neersbroicher Sportfreunde aus und ergänzte den CDU-Antrag mit der planungsrechtlichen Prüfung der bestehenden Möglichkeit. Er riet zudem bei der Kostenermittlung "auf dem Teppich zu bleiben", zumal auch im kommenden Haushaltsjahr die Stadt Korschenbroich "nicht auf Rosen gebettet" sein wird. "Vor allem", so der Hinweis von Ulrich Menn (UWG), "muss die Verwaltung auch die Frage des Landschaftsschutzes in diesem Bereich abklären, bevor entsprechende Beschlüsse gefasst werden können." pm