Lokalsport: Spitzenspiel ist schon früh entschieden

Lokalsport : Spitzenspiel ist schon früh entschieden

Handball-Bundesliga der A-Jugend: HSG unterliegt Minden 25:33, TSV geht in Gummersbach unter.

Die Kräfteverhältnisse an der Spitze der A-Jugend-Bundesliga West sind seit Samstag eindeutig geklärt: Tabellenführer GWD Minden feierte mit dem 33:25 (Halbzeit 17:13) bei der HSG Neuss/Düsseldorf seinen achten Sieg in Folge und baute damit seinen Vorsprung auf den ärgsten Verfolger auf vier Punkte aus.

Das Spitzenspiel vor 250 Zuschauern in der Neusser Hammfeldhalle war dabei schon früh entschieden: 6:1 lagen die Gäste nach sechs Minuten in Front. Zwar konnte die HSG die Partie danach offener gestalten und sich bis auf drei Tore an Minden herankämpfen (5:8, 14.), eine echte Chance hatten die Schützlinge von Trainer Patrick Luig allerdings nicht. Über 12:6 (19.) und den 17:13-Halbzeitstand zogen die Ostwestfalen weg und hatten nach 45 Minuten erstmals einen Acht-Tore-Vorsprung herausgeworfen (25:18). Vor allem den zwölffachen Torschützen Jerrit Jungmann bekam die Abwehr der HSG nicht in den Griff, für die Daniel Zwarg (9/5), Florian Kristo und Paul Skorupa (je 4) die besten Werfer waren. Die restlichen Treffer erzielten: Stephan Ulrichs, Sebastian Schön, Felix Molsner (alle 2), Lukas Thole und Moritz Goergen (je 1).

Damit gerät der zweite Tabellenplatz der HSG Neuss/Düsseldorf in Gefahr, denn der VfL Gummersbach ist bis auf einen Punkt an die Spielgemeinschaft herangerückt. Die Oberbergischen entschieden das Mittelrheinduell mit dem TSV Bayer Dormagen gestern Abend eindeutig zu ihren Gunsten: Nach einer 13:7-Pausenführung hieß es am Ende 32:24. "Wir können uns bei Torhüter Cornelius Dahmen bedanken, dass die Niederlage nicht zweistellig ausgefallen ist", meinte der als Betreuer mitgereiste David Röhrig, der sonst bei der Dormagener B-Jugend auf der Bank sitzt. Justin Kauwetter war mit 9/4 Treffern erfolgreichster Werfer, den Rest steuerten Philipp Krefting (4), Julian Köster (3/1), Alexander Kothe, Jan Reimer, Carlos Marquis und Tim Mast (alle 2) bei.

(-vk)
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