Lokalsport : So funktioniert das Wetten

(kgö) Die volle Faszination beim Galopprennen erschließt sich erst durch eine Wette. Als Zuschauer ist man dadurch aktiv eingebunden und Wettgewinne sind sogar steuerfrei. Bei einem hohen Gewinn stellt der Rennverein eine Bescheinigung für den Gewinner aus zur Vorlage beim Finanzamt.

(kgö) Die volle Faszination beim Galopprennen erschließt sich erst durch eine Wette. Als Zuschauer ist man dadurch aktiv eingebunden und Wettgewinne sind sogar steuerfrei. Bei einem hohen Gewinn stellt der Rennverein eine Bescheinigung für den Gewinner aus zur Vorlage beim Finanzamt.

Das Grundprinzip ist, dass der jeder seinen Wettschein selbst ausfüllt und an einer der Kassen abgibt. Dort wird er dann von einem Computer-Terminal gelesen und quittiert. Wer auf Anhieb nicht weiß, wie das mit dem Ausfüllen funktioniert, kann sich jederzeit an einer der Kassen erkundigen.

Und wenn Sie mit Ihrem Tipp richtig gelegen haben: Die Auszahlung erfolgt an allen Kassen.

Fünf Standardwettarten (Sieg, Platz-, Platz-Zwilling-, Zweier- und Dreierwette) gibt es, am Sonntag im neunten Rennen zusätzlich eine Viererwette mit einer Garantieausschüttung von 10 000 Euro. Der Grundeinsatz beträgt in dieser Wette 50 Cent, ansonsten 1 Euro.

l Sieg Die "klassische" Wette: Vorherzusagen ist, wer Erster wird. Entscheidungshilfe bieten dabei TV-Monitore. Auf ihnen ist zu erfahren, wie hoch die Gewinnquote in etwa sein könnte. Steht dort zum Beispiel neben der Nummer sieben die Zahl 50, heißt das: Im Siegfall verfünffacht sich der Einsatz.

l Platz Die einfachste Wettart. Vorausgesagt werden muss ein Pferd, das auf einem der ersten drei Plätze landet (bei weniger als sieben Startern auf einem der ersten zwei Plätze). Das ist nicht sehr schwierig, macht aber auch Spaß, bringt aber auch den geringsten Gewinn.

l Platz-Zwilling Vorauszusagen sind zwei Pferde, die unter die ersten drei kommen. Das ist gar nicht so super-schwierig.

l Zweier Hier muss vorhergesagt werden, welches Pferd auf dem ersten und welches auf dem zweiten Platz einkommt.

l Dreier Die schwierigste, aber auch die beliebteste der vier Standard-Wettarten (Sieg-, Platz-, Zweier- und Dreierwette). Wegen des hohen Schwierigkeitsgrades verspricht diese auch die höchsten Gewinne.

l Viererwette Die Steigerung der Dreierwette. Es müssen die ersten vier Pferde getippt werden. Viele Kombinationen sind mit dem Grundeinsatz von 50 Cent möglich, hohe Gewinne locken.

(NGZ)
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