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So bleiben die Tischtennis-Spieler im Rhein-Kreis Neuss im Lockdown fit

Tischtennis : So bleiben die Spieler und Spielerinnen im Rhein-Kreis im Lockdown fit

Die Zwangspause wurde vom Deutschen Tischtennis-Bund als Reaktion auf die Corona-Pandemie bis Ende Februar verlängert. Eine Herausforderung für die Aktiven.

Nichts geht aktuell für die Tischtennis-Akteure im Rhein-Kreis. Vergangene Woche hat der DTTB beschlossen, dass der eigene Corona-Lockdown mindestens bis Ende Februar fortgeführt wird. Völlig ungewiss ist noch, wie es danach weitergeht.

Seit Anfang November kann in den Hallen an den Tischen nicht trainiert werden. Die Topspieler- und spielerinnen aus dem Kreis versuchen sich derweil, mit alternativen Programmen fit und bei Laune zu halten. „Nach wie vor mache ich Workouts und gehe Joggen“, sagt Drittliga-Spielerin Jana Vollmert von der DJK Holzbüttgen, die zusätzlich noch eine kleine Ernährungsumstellung gemacht hat: „Ja, damit ich halt nicht so viele Kilos zunehme, weil man ja kaum das Haus verlässt“, sagt sie mit einem Schmunzeln und der Hoffnung, bald wieder in die Halle zum Training gehen zu können. Für Teamkollegin Lisa Scherring ist es aber auch wichtig, dass das Team auch so durch online-Aktionen weiter in Kontakt bleibt. So läuft es derzeit auch bei den Regionalliga-Damen der Kaarsterinnen: „Meine Mannschaft hält sich aktuell mental mit einer wöchentlichen Partie ‘Codenames’ online fit“, sagt Kapitänin Sandra Förster, die zu Hause zusätzlich auf einem Spinning Bike trainiert: „Da trete ich mehrfach wöchentlich in die Pedale. Außerdem geht die eine oder andere Laufen.“ So versucht auch Tom Heiße, Kapitän des Regionalligisten TG Neuss, ein „Einrosten“ zu verhindern. Seine Kollegen machen zum Teil „crossfit“ und von Lukas Boßbach hat er gehört, dass er eine Tischtennis-Platte zu Hause hat und auch trainieren kann.

Alex Lübke vom Holzbüttgener Oberligisten hofft, dass zumindest noch die Einfachrunde zu Ende gespielt wird. Darauf will er sich dann mit seinem Team vorbereiten: „Und um sportlich nicht abzusteigen, wird es ein Intensivtrainingslager geben.“