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Skaterhockey: Skaterhockey-Teams unter Druck

Skaterhockey : Skaterhockey-Teams unter Druck

Sowohl die Uedesheim Chiefs als auch die Crash Eagles Kaarst starteten mit Niederlagen in die neue Saison der Skaterhockey-Bundesliga. Am Wochenende wollen beide möglichst die ersten Punkte. Die Eagles haben einen Doppelspieltag, die Chiefs müssen auswärts ran.

Auch wenn beim aktuellen Deutschen Skaterhockey-Meister kaum etwas anderes zu erwarten war, mit einer 1:8-Niederlage startet niemand gerne in eine Saison. Da mussten die Verantwortlichen des Bundesligisten Crash Eagles Kaarst schon länger überlegen, um der Abreibung beim TV Augsburg etwas Positives abzugewinnen. "Wir haben die ersten zarten Früchte der guten Arbeit in der Vorbereitung gesehen, es wurde bis zum Schluss engagiert gespielt", sagt Eagles-Vorsitzender Wolfgang Dietrich vor dem Doppelspieltag heute (18 Uhr, Sportforum) zu Hause gegen die Rockets Essen und morgen (19.15 Uhr) beim Crefelder SC.

Gemeinsam sind wir stark: Wolfgang Hellwig, Trainer der Uedesheim Chiefs, ruft schon das zweite Saisonspiel heute bei den Highlandern in Lüdenscheid zum Schicksalsspiel für seine Truppe aus. Foto: A. Woitschützke

An die Rockets haben die Kaarster sowohl negative als auch positive Erinnerungen. Negativ, weil sie nach den beiden Entscheidungsspielen im vergangenen Jahr sportlich eigentlich schon abgestiegen waren. Positiv, weil die Eagles noch am selben Tag erfuhren, dass sie aufgrund des Aufstiegsverzichts zweier Mannschaften doch weiter Bundesligist blieben. In welcher Verfassung sich die Essener heute in ihrem ersten Saisonspiel präsentieren werden, ist noch ungewiss. Denn in der Vorbereitung mussten sie den Ausfall von gleich fünf verletzten Spielern verkraften, zu allem Überfluss zog sich jüngst auch noch Alexander Wronski eine Schulterblessur zu, die ihn voraussichtlich sechs Wochen außer Gefecht setzen wird. Doch Wolfgang Dietrich warnt: "Wir gehen zwar selbstbewusst, aber nicht überheblich in die Partie." Von der taktischen Ausrichtung her wird Eagles-Trainer Jan Opial wohl defensiver spielen lassen, als gegen Augsburg, um Kräfte zu sparen. Schließlich könnte ein so hohes Tempo wie gegen Augsburg mit Blick auf die Partie tags darauf in Krefeld kontraproduktiv sein.

Wozu der Crefelder SC in der Lage ist, mussten die Eagles angesichts einer 3:9-Niederlage in einem Testspiel am eigenen Leib erfahren. Auch danach sorgte der CSC noch in der Vorbereitung für Furore, mauserte sich dank eines Sieges gegen Köln und dem ersten Platz beim Hockeyzentrale-Cup in Duisburg zum Überraschungsteam. Im ersten Saisonspiel gab es daheim ein 7:6 gegen Lüdenscheid, obwohl der verletzte Topspieler Dennis Kobe wohl die ganze Saison ausfällt.

(NGZ)