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Skaterhockey-Krimi geht an die Crash Eagles Kaarst

Skaterhockey : Krimi geht an die Crash Eagles

Dem Skaterhockey-Vizemeister gelingt erst 14 Sekunden vor Schluss der Siegtreffer.

Mag auch der sportliche Wert der vom Skaterhockey-Verband als kleines Trostpflaster für die wegen der Corona-Pandemie abgesagten Bundesliga-Saison aufgelegten Masters überschaubar sein, spannend sind sie ja:  So kam der Deutsche Vizemeister Crash Eagles Kaarst beim 10:9 gegen die IVA Rhein Main Patriots erst 14 Sekunden vor Schluss zum ersten Sieg. Die ohne Topscorer Timo Dietrich und mit Daniel Boschewski aus der Zweitvertretung im Tor angetretenen Gastgeber gerieten zunächst mit 0:2 ins Hintertreffen, nutzten dann aber eine fünfminütige Strafzeit gegen die Gäste, um noch vor der ersten Drittelpause durch Treffer von Felix Wuschech, Nils Lingscheidt und Moritz Otten mit 3:2 in Führung zu gehen. Im zweiten Abschnitt schluckten sie indes vier Tore, trafen selber nur durch Wuschech und Lingscheidt und gingen folglich mit einem 5:6-Rückstand ins letzte Drittel. Dort glich Tobias Wolff aus, Wuschech netzte zum 7:6 ein. Doch die Patriots schlugen zurück, zogen wieder mit 8:7 in Front. Nach dem Treffer zum 8:8 von Jakob Matzken wurde es dramatisch: Dominick Thum brachte die Adler fünf Minuten vor dem Ende mit 9:8 nach vorne, doch die leidenschaftlich zu Werke gehenden Gäste freuten sich nach dem Überzahl-Tor von Christoph Bierschenk mit noch 54 Sekunden auf der Spieluhr über den 9:9-Ausgleich. Aber die Eagles konterten eiskalt: Moritz Otten fand mit seinem perfekten Pass von der eigenen Grundlinie den freistehenden Felix Wuschech, der fröhlich zum Siegtreffer vollendete. Und Trainer Georg Otten befand: „Die Patriots haben bewiesen, wie stark Zweitligisten sein können.“    

In der Gruppe A gelang der Kaarster Zweivertretung gegen die Bissendorfer Panther der erste Sieg (11:6).