Skaterhockey Freudloser, aber wichtiger Sieg der Crash Eagles in Krefeld

Kaarst · Der Deutsche Meister im Skaterhockey behält in einer hektischen Partie der Bundesliga beim Vizemeister mit 8:5 die Oberhand. Viel zu viele Zeitstrafen.

Tobias Wolff glänzte beim 8:5-Sieg der Crash Eagles Kaarst in Krefeld als Torschütze und Vorbereiter.

Tobias Wolff glänzte beim 8:5-Sieg der Crash Eagles Kaarst in Krefeld als Torschütze und Vorbereiter.

Foto: Eagles

Nicht länger als unbedingt nötig mochte sich der für den Skaterhockey-Bundesligisten Crash Eagles Kaarst als Vorsitzender und Co-Trainer tätige Georg Otten mit dem für den Kampf um eine gute Position in den Play-offs wertvollen 8:5-Sieg (3:1, 4:1, 1:3) beim Crefelder SC befassen. Sein Kurzfazit: „In einem niveauarmen und teilweise hektischen Spiel verdient gewonnen.“

Wenig Freude hatte er nach dem durch Treffer von Tim-Niklas Wolff, Tobias Wolff und Thimo Dietrich bei einem Gegentor von Niklas Rabe mit 3:1 gewonnenen ersten Drittel am zweiten Durchgang. In dem kassierten der Kaarster Mathias Onkels (Stockschlag) und der Krefelder Pascal Rüwald (Stockendstoß) Spieldauerstrafen. Wegen übertriebener Härte (Faustschläge) mussten Konstantin Bongers (Kaarst) und Jannik Jost (Krefeld), der kurz darauf eine zehnminütige Disziplinarstrafe zu verbüßen hatte, jeweils für fünf Minuten raus. Den vermehrten Platz auf dem Spielfeld nutzten die Gäste besser aus: Nach Rüwalds Treffer zum 2:3 brachten Lennart Otten, Tim-Niklas Wolff (2) und Thimo Dietrich den Deutschen Meister mit 7:2 in Führung.

Die Gemüter beruhigten sich auch im Schlussabschnitt nicht: Nach Faustschlägen nahmen Anthony Riller (Kaarst) und Gerrit Ackers (Krefeld) jeweils für fünf Minuten auf der Strafbank Platz. Den Spaß an der Partie hatten die Gäste da ganz offensichtlich längst verloren. Sie trafen in den letzten 20 Minute nur durch Jan Wrede zum zwischenzeitlichen 8:3. Die Hausherren verkürzten mit Dustin Diem und Doppelpacker Fabian Zillen noch auf 5:8, doch wirklich in Gefahr zu bringen vermochte der Vizemeister die Adler nicht mehr. Otten: „Im letzten Drittel waren wir etwas zu sorglos und so konnten die Skatingbears das Ergebnis freundlicher gestalten.“

Weiter geht es für den Titelverteidiger, der nun hinter den einen Punkt besseren Düsseldorf Rams Tabellenzweiter ist, am Samstag (19 Uhr), wenn die Bissendorfer Panther der Kaarster Stadtparkhalle einen Besuch abstatten.