Lokalsport: Skaterhockey: Das Pokalfinale reizt die Crash Eagles

Lokalsport : Skaterhockey: Das Pokalfinale reizt die Crash Eagles

Nach ihren beiden Auswärtsniederlagen gegen die Sauerland Steel Bulls und Samurai Iserlohn legen die Crash Eagles Kaarst in der Bundesliga eine kleine Pause ein. Der Druck bleibt aber hoch, denn auch im Deutschen Skaterhockey-Pokal liegt der Spitzenreiter aussichtsreich im Rennen. Im Halbfinale sind die Schützlinge von Trainer Georg Otten morgen (16 Uhr) Gastgeber des Deutschen Meisters SHC Rockets Essen.

In die Neuauflage der letztjährigen Finalserie gehen die Adler indes als leichte Favoriten. Denn erstens sind Timo Dietrich & Co. in heimischer Stadtparkhalle an der Pestalozzistraße in dieser Saison noch ungeschlagen, zum anderen haben die Raketen offensichtlich größere Probleme damit, die Abgänge von "Stars" wie Dominik Luft, Benedikt Hüsken und Stefan Dreyer (alle Miners Oberhausen) zu verkraften. Die entstandenen Lücken schließen sollen unter anderem die vom Eishockey-Regionalligisten Ratinger Ice Aliens gekommenen Dominik Scharfenort und Florian Pompino, beides Teamkollegen des ebenfalls in Ratingen tätige Eagles-Goalie Richard Steffen. Prächtig eingeschlagen im Team von Trainer Frank Petrozza hat Nick Rabe (Düsseldorf Rams), hinter Danny Albrecht auf Anhieb Zweiter der internen Scorerwertung der Rockets. Trotzdem haben sie drei Spieltage vor Schluss der regulären Saison auf Platz vier zehn Punkte weniger auf ihrem Konto als Kaarst. Gegen stürmische Essener, die im Schnitt für zehn Tore pro Partie gut sind, erinnert Otten seine Jungs an ihre Pflichten in der Defensive. "Da dürfte der Schlüssel zum Erfolg liegen." In der Liga unterlagen die Adler in Essen knapp mit 9:10, das Rückspiel steigt am 16. September.

Topbesetzt wollen die Eagles wie 2014 ins Finale einziehen. Damals setzte es gegen Essen eine 4:8-Niederlage. Das Endspiel im Sinn haben am Wochenende auch die Schüler, Jugendlichen (in Krefeld) und die Junioren (in Oberhausen).

(sit)
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