Skaterhockey-Bundesliga Mühevoller Start in die Saison für die Crash Eagles

Kaarst · Im ersten Saisonspiel der Skaterhockey-Bundesliga schlägt der Deutsche Meister aus Kaarst vor heimischem Publikum starke Iserlohner mit 10:6, gerät dabei jedoch drei Mal ins Hintertreffen.

Zum Start in die Saison der Skaterhockey-Bundesliga waren die Samurai Iserlohn der erwartet unangenehme Gegner für Tobias Wolff (l.) mit den Crash Eagles Kaarst.

Zum Start in die Saison der Skaterhockey-Bundesliga waren die Samurai Iserlohn der erwartet unangenehme Gegner für Tobias Wolff (l.) mit den Crash Eagles Kaarst.

Foto: Berthold Häsler

Georg Otten war ehrlich. Nach dem 10:6-Erfolg (1:2, 6:3, 3:1) des Deutschen Skaterhockey-Meisters Crash Eagles Kaarst über Iserlohn sprach der Vereinsvorsitzende in seiner Funktion als Co-Trainer von Chefcoach André Ehlert von einem „zähen Beginn in die neue Saison, denn die Mannschaft konnten anfangs noch nicht an die gewohnte Form herankommen. Erst im zweiten Drittel sind die Jungs auf Betriebstemperatur gekommen.“

Könnte natürlich auch daran gelegen haben, dass die Hausherren ohne die leistungsstarken Stammkräfte Moritz Otten, Tim Dohmen, Jan Wrede und Aidan Guskov auszukommen hatten. „Die beiden Letztgenannten werden auch noch länger fehlen, da sie in ihrem Studium Auslandssemester absolvieren“, erklärte Georg Otten. Zu allem Überfluss musste der junge Goalie Max Drücker, der die Nachfolge des zurückgetretenen Nationalspielers Richard Steffen angetreten hat, die Kugel schon nach 20 Sekunden erstmals aus den Maschen holen. Otten: „Ein denkbar schlechter Start in die Saison.“ In Überzahl schlugen die Kaarster zurück. Tim-Niklas Wolff traf in der siebten Minute zum Ausgleich. Davon herzlich unbeeindruckt, stachen die Schwertkämpfer abermals zu und zogen durch einen Treffer von Lucas Kleinschmidt wiederum in Front (19.).

Die anschließende Drittelpause widmeten die Adler einer intensiven Fehleranalyse – und gingen danach wesentlich strukturierter zu Werke: Dominick Thum, Tim-Niklas Wolff sowie je zweimal Thimo Dietrich und Anthony Riller belohnten den engagierten Auftritt im zweiten Durchgang mit sechs Toren. Iserlohn hielt mit den Schützen Dennis Bapperich und Lucas Kleinschmidt (2) dagegen, so dass es mit dem Zwischenstand von 7:5 für die Gastgeber ins letzte Drittel ging.

In dem kümmerte sich Kapitän Thimo Dietrich als Torschütze um das ganz wichtige 8:5 (43.). Ein Wirkungstreffer, der Iserlohn den Zahn zog. Tim-Niklas Wolff (51.) und Anthony Riller (52.) erhöhten prompt auf 10:5, Lucas Kleinschmidt war es mit seinem vierten Tor vorbehalten, für den Endstand zu sorgen (59.). Otten fasste das Match so zusammen: „Ein anfangs mühevoller Auftakt vor 120 Besucher, allerdings war es auch 2023 gegen Iserlohn kein Zuckerschlecken, damals gewannen wir nur mit 7:5.“ Weiter geht es für die Adler bereits am Freitag in Köln.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort