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Skaterhockey: Crash Eagles Kaarst bauen jetzt auf ein Trainergespann

Skaterhockey : Crash Eagles Kaarst bauen jetzt auf ein Trainergespann

Skaterhockey-Saison soll am 10. April 2021 beginnen. Vorsitzender Georg Otten: „Noch ein weiteres Jahr ohne Spielbetrieb wäre eine Katastrophe.“

(sit)  Dem, so Vorsitzender Georg Otten, „Sportjahr 2020 zum Vergessen“ fast schon zum Trotz haben die Crash Eagles Kaarst nach den acht Mannschaften im Nachwuchsbereich nun auch ihre in der Skaterhockey-Bundesliga spielende Truppe mit neuen Trainern bestückt: Für Otten, der sich nach zwei DM-Titeln und zwei Vizemeisterschaften erstmal wieder auf seinen Job als Vereinsboss konzentriert, übernimmt Dominik Linde und erhält dabei Unterstützung von Co-Trainer Gabriel Hildebrandt.

Neu ist das Duo indes nicht wirklich: Linde, der seine aktive Laufbahn wegen einer Verletzung schon recht früh beenden musste, führte die Zweitvertretung der Adler als Coach von der Landes- bis in die Zweite Bundesliga. Der 28-Jährige ist also schon ein alter Hase im Geschäft. „Er kennt den Skaterhockey-Sport sehr gut und den Verein noch besser“, sagt Otten. Gleiches gilt für Hildebrandt: Der 30-Jährige war bis 2016 Kapitän der Eagles und wechselte dann zu den in seiner Heimatstadt Duisburg spielenden Ducks, für die er bis Ende 2019 zum Schläger griff. Parallel dazu sammelte er in der Jugendabteilung Erfahrung an der Bande.

Los gehen soll die Spielzeit 2021 am 10. April, gut fünf Wochen später als ursprünglich geplant. Der Pokalwettbewerb wurde sogar komplett aus dem Programm genommen, um Platz zu schaffen für coronabedingte Spielverlegungen oder einen noch weiter nach hinten zu verschiebenden Saisonbeginn. „Da ist vom Verband, aber auch von den Vereinen weiterhin Flexibilität gefragt“, sagt Otten und macht unmissverständlich klar: „Noch ein weiteres Jahr ohne Spielbetrieb wäre eine Katastrophe und könnte das Ende dieser Sportart in Deutschland bedeuten.“

Die Commanders Velbert, die zur Feier ihres 25-jährigen Bestehens eigentlich die Play-offs angreifen wollten, haben sich bereits in die Regionalliga zurückgezogen. Dort soll mit noch stärkerer Besinnung auf den eigenen Nachwuchs mittelfristig die Rückkehr ins Oberhaus angepeilt werden.