Skaterhockey-Bundesliga Play.off-Runde

Skaterhockey: Eagles möchten drittes Spiel vermeiden

Skaterhockey: Titelverteidiger Crash Eagles Kaarst reist zum Viertelfinal-Rückspiel nach Lüdenscheid.

Sprichwörter sind im Skaterhockey nicht so gefragt. Denn während es normalerweise heißt, dass aller guten Dinge drei sind, wollen die Crash Eagles Kaarst im Viertelfinale um die Deutsche Skaterhockey-Meisterschaft ein drittes Spiel nach Möglichkeit vermeiden.

Das geht aber nur, wenn sie am Samstag (18 Uhr, Sporthalle am Bergstadt-Gymnasium in Lüdenscheid) ihre zweite Play-off-Partie gegen die Highlander aus dem Sauerland gewinnen. Spiel Nummer eins hat der Titelverteidiger zwar höchst souverän mit 13:3 für sich entschieden, doch in den Play-offs zählt nur die Anzahl der Siege, nicht deren Höhe. Will heißen: Selbst wenn die Eagles in Lüdenscheid nur mit 0:1 verlieren würden,  käme es am 21. Oktober ab 17 Uhr in der Kaarster Stadtparkhalle zum Entscheidungsspiel. So wie in den vergangenen beiden Jahren, als sich Kaarst und Lüdenscheid ebenfalls im Viertelfinale gegenüberstanden. 2016 war es besonders spannend: Da verloren die Eagles ihr Heimspiel mit 6:9, gewannen in Lüdenscheid im Penaltyschießen mit 13:12 und das dritte Spiel dann mit 9:4. Im Vorjahr gewannen beide ihre Heimspiele (10:6, 9:7), das Entscheidungsspiel ging dann mit 9:3 an die Kaarster.

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Spannung, auf die Georg Otten gerne verzichten würde: „Wir wollen natürlich ein Entscheidungsspiel vermeiden und vorzeitig ins Halbfinale einziehen,“ sagt der Trainer. Doch er weiß auch, dass das alles andere als ein Selbstläufer wir: „Die Highlander werden sicher wieder alles in die Waagschale werfen,“ ist Otten überzeugt. Und weil die meisten Spielstätten unterschiedliche Größen (und teilweise auch unterschiedliche Bodenbeläge) haben, wiegt im Skaterhockey der Heimvorteil besonders schwer.

Dass seine Schützlinge den ersten Auftritt mit zehn Treffern für sich entschieden haben, will Otten nicht überbewerten: „Die Lüdenscheider haben doch im letzten Drittel die Gegenwehr eingestellt, so dass das Ergebnis so hoch ausgefallen ist.“ In den Play-offs eine durchaus übliche Vorgehensweise, um Kräfte für die zweite Partie zu sparen. Kräfte sollte auch der Titelverteidiger genug haben, kann Otten doch am Samstag personell aus dem Vollen schöpfen. Nur Dominick Thum ist angeschlagen, sollte bis zum Anpfiff um 18 Uhr aber wieder fit sein. Deshalb sagt Otten auch: „Wir fahren gut gerüstet nach Lüdenscheid.“

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