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Simone Schuft fällt mit Rennboot auch in Evian aus

Rennboot : Auch Evian bringt Simone Schuft kein Glück

Es soll wohl einfach nicht sein für Simone Schuft mit ihrem italienischen Team Blaze Performance in der Formel 1. Nach verheißungsvollem WM-Auftakt im portugiesischen Portimão (Platz 15) und dem Ausfall in London in Runde elf erwischte es die Rennboot-Pilotin aus Neuss nun beim Grand-Prix von Frankreich in Évian-les-Bains bereits unmittelbar vor dem Start.

Bei wenig Wind, aber brütender Hitze auf dem Genfersee hatte die abermals von technischen Problemen geplagte Simone Schuft die Qualifikation unter 19 Booten auf Platz 17 abgeschlossen. Auf dem Weg zum Startsteg stellte ihr Motor den Dienst sogar komplett ein. Trotzdem versuchte sie, nun ganz hinten eingereiht, ihr Glück. Aber als die Startampel ausging, lief gar nichts mehr – der Motor tat keinen Mucks. „So musste ich das Rennen in voller Montur neben meinen Boot vom Startsteg aus verfolgen. Sehr traurig.“ Noch bitterer: Ihr italienischer Teamkollege Francesco „Franz“ Cantando fuhr als Dritter einem sicheren Podiumsplatz entgegen, nur um dann eine halbe Runde vor Schluss mit Motorschaden liegen zu bleiben.

Weil der nächste WM-Lauf in Harbin (China) erst am 26. August ansteht, fährt die Neusserin nun mit ihrem eigenen Boot erstmal wieder in der Formel 2. „Den Kopf in den Sand zu stecken, bringt ja nichts“, sagt sie: „In China werden wir es dann noch mal mit aller Kraft angehen. Unser Pech muss ja jetzt wirklich aufgebraucht sein.“