Voltigieren: Silbernes Lorbeerblatt für Neusser Voltigierer

Voltigieren: Silbernes Lorbeerblatt für Neusser Voltigierer

Nur einen Monat, nachdem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der aus Grevenbroich stammenden, gehörlosen Leichtathletin Felicitas Merker das Silberne Lorbeerblatt verliehen hatte, waren erneut sportliche Aushängeschilder aus dem Rhein-Kreis nach Berlin eingeladen. Diesmal hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière das Vergnügen, die "höchste staatliche Auszeichnung für sportliche Spitzenleistung in Deutschland" an 45 Sportler und Sportlerinnen zu überreichen. Mit dabei: Die Voltigierer des RSV Neuss-Grimlinghausen, die 2014 im französischen Caen Weltmeister geworden waren. Elisabeth Simon, Pauline Riedl, Julia Dammer, Johannes Kay, Janika Derks, Milena Hiemann und Mona Pavetic nahmen zwei weitere Lorbeerblätter mit nach Hause, denn Leonie Falkenberg und Jessica Lichtenberg konnten nicht mit nach Berlin fahren. Die Trainerin und Longenführerin, im August zum zweiten Mal Mutter geworden, war zuhause unabkömmlich. Thomas de Maizière scheint von den Nixhof-Voltigierern besonders beeindruckt gewesen zu sein, schließlich ziert ihr Gruppenfoto mit dem Innenminister die offizielle Pressemitteilung seines Ministeriums. De Maizière betonte in seiner Ansprache, dass er sich darüber freue, dass mit dem Silbernen Lorbeerblatt auch solche Sportarten gewürdigt würden, die sonst eher wenig mediale Resonanz fänden. Neben den Voltigierern waren diesmal Sportlerinnen und Sportler aus den Bereichen Rudern, Badminton, Minigolf, Fahrsport, Modellflug, Formationstanz, Fallschirmspringen und Eisstock-Schießen an der Reihe. "Sie haben die Medaillen für sich selbst gewonnen. Aber zugleich auch für die Trainer und Verbände. Aber auch für unser Land", sagte der Innenminister und erklärte die ausgezeichneten Athletinnen und Athleten zu "Vorbildern für den Sportlernachwuchs, aber eben auch für die gesamte Gesellschaft." Dass zwischen dem Gewinn des Weltmeistertitels und der Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes drei Jahre vergingen, hat einen Grund: "Bei der Wertung wird ein strenger internationaler Maßstab angelegt. Dabei reichen einmalige Einzel- und Mannschaftserfolge für eine Auszeichnung grundsätzlich nicht aus," heißt es in der Begründung. Da traf es mit dem erfolgreichsten Voltigierverein der Welt sicher nicht die Falschen.

Nur einen Monat, nachdem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der aus Grevenbroich stammenden, gehörlosen Leichtathletin Felicitas Merker das Silberne Lorbeerblatt verliehen hatte, waren erneut sportliche Aushängeschilder aus dem Rhein-Kreis nach Berlin eingeladen. Diesmal hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière das Vergnügen, die "höchste staatliche Auszeichnung für sportliche Spitzenleistung in Deutschland" an 45 Sportler und Sportlerinnen zu überreichen. Mit dabei: Die Voltigierer des RSV Neuss-Grimlinghausen, die 2014 im französischen Caen Weltmeister geworden waren. Elisabeth Simon, Pauline Riedl, Julia Dammer, Johannes Kay, Janika Derks, Milena Hiemann und Mona Pavetic nahmen zwei weitere Lorbeerblätter mit nach Hause, denn Leonie Falkenberg und Jessica Lichtenberg konnten nicht mit nach Berlin fahren. Die Trainerin und Longenführerin, im August zum zweiten Mal Mutter geworden, war zuhause unabkömmlich. Thomas de Maizière scheint von den Nixhof-Voltigierern besonders beeindruckt gewesen zu sein, schließlich ziert ihr Gruppenfoto mit dem Innenminister die offizielle Pressemitteilung seines Ministeriums. De Maizière betonte in seiner Ansprache, dass er sich darüber freue, dass mit dem Silbernen Lorbeerblatt auch solche Sportarten gewürdigt würden, die sonst eher wenig mediale Resonanz fänden. Neben den Voltigierern waren diesmal Sportlerinnen und Sportler aus den Bereichen Rudern, Badminton, Minigolf, Fahrsport, Modellflug, Formationstanz, Fallschirmspringen und Eisstock-Schießen an der Reihe. "Sie haben die Medaillen für sich selbst gewonnen. Aber zugleich auch für die Trainer und Verbände. Aber auch für unser Land", sagte der Innenminister und erklärte die ausgezeichneten Athletinnen und Athleten zu "Vorbildern für den Sportlernachwuchs, aber eben auch für die gesamte Gesellschaft." Dass zwischen dem Gewinn des Weltmeistertitels und der Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes drei Jahre vergingen, hat einen Grund: "Bei der Wertung wird ein strenger internationaler Maßstab angelegt. Dabei reichen einmalige Einzel- und Mannschaftserfolge für eine Auszeichnung grundsätzlich nicht aus," heißt es in der Begründung. Da traf es mit dem erfolgreichsten Voltigierverein der Welt sicher nicht die Falschen.

Foto: Pressestelle

Volker Koch

(NGZ)