Fußball : Sicherheitsdienst im Erftstadion

Jupp Breuer musste sich in den vergangenen Tagen mit heftigen Reaktionen auseinandersetzen. Dass er sich nach den extremen Ausschreitungen beim Gastspiel des KFC Uerdingen in Ratingen besorgt über das Heimspiel am Ostermontag gegen die Krefelder geäußert und Vorsichtsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Polizei angekündigt hatte, kam im Umfeld der KFC-Anhänger nicht gut an.

Auf der Internetseite amateurkick.de heißt es dazu: "Die Fans des KFC Uerdingen sind es leid, als potenzielle Verbrecher abgestempelt zu werden. Deshalb überlegen derzeit vieles Fans des Traditionsvereins, ihre Mannschaft nicht nach Kapellen zu begleiten."

"Das ist ihr gutes Recht", sagt Breuer, der sich aber bemüht die Schärfe aus dem Konflikt zu nehmen. In einer Erklärung auf seiner Internetseite positioniert sich der SCK gegen eine pauschale Verurteilung der Uerdinger Anhänger. Gleichwohl wird alles unternommen, um am Montag für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Gestern klärte Breuer die letzten Details mit der Polizei ab, für die Einlasskontrolle wurde ein privater Sicherheitsdienst engagiert. Die Zufahrt zum Erftstadion ist für Zuschauer gesperrt, als Parkfläche stehen der Kirmesplatz und der ehemalige REWE-Parkplatz zur Verfügung. Weil im Idealfall mit rund 1500 Zuschauern gerechnet wird, hat es die Polizei laut Breuer zur Voraussetzung gemacht, dass die Partie auf dem Rasenplatz ausgetragen wird. Nur dort sei die Übersicht gewährleistet.

(NGZ)