SG Kaarst weiß sich in der Bezirksliga zu befreien

Fußball : SG Kaarst weiß sich in der Bezirksliga zu befreien

Die Kicker vom Kaarster See fertigen den Tabellenführer mit 4:0 ab.

Für die Bezirksligisten gab es an diesem Wochenende wenig zu holen. In Gruppe eins mussten sich alle Mannschaften aus dem Rhein-Kreis geschlagen geben, lediglich Kaarst überraschte mit einem 4:0-Erfolg gegen Spitzenreiter Ratingen. In Gruppe drei sammelte Kleinenbroich den nächsten Dreier gegen den Abstieg.

SG Kaarst – Ratingen II 4:0 (2:0). Für eine dicke Überraschung sorgte die SG Kaarst, die sich mit dem Sieg gegen den Tabellenführer etwas Luft im Abstiegskampf verschaffte. Mario Dundovic schoss das 1:0, Philipp Hasse erhöhte mit dem Pausenpfiff. Auch im zweiten Durchgang zeigte die SG eine starke Leistung. Dundovic erhöhte auf 3:0, Marcel Schmautz traf zum Endstand.

VfB Hilden II – FC Delhoven 3:2 (2:1). Die Delhovener verkauften sich bei Aufstiegsaspirant Hilden gut. „Aber es sollte nicht sein“, sagte Trainer Dennis Kessel. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“ Die Gäste erwischten zwar keinen guten Start, gaben aber auch nach dem 0:2 nicht auf und Max Ohm sorgte kurz vor Ende der ersten Halbzeit für den Anschluss. „Im zweiten Durchgang war es eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten“, so Kessel. Nach einer Notbremse mussten die Hildener die letzten zehn Minuten zu zehnt spielen. „Wir haben dann auf gemacht und nach einem Konter das 1:3 kassiert, im Gegenzug aber direkt das 2:3 gemacht“, berichtete der Coach. „Am Ende war es richtig spannend, da hat uns das Glück gefehlt.“

TSV Bayer Dormagen – FC Büderich 0:3 (0:2). „Enttäuschend, aber die Partie war eigentlich schon vorher abgehakt“, sagte TSV-Coach Frank Lambertz. „Wir hatten eigentlich keinen Kader zusammen, drei Spieler von der Zwoten standen auf dem Platz, dafür war die Leistung in Ordnung und wir hatten auch gute Chancen.“ Dormagen steht aktuell auf dem siebten Rang. „Es ist etwas enttäuschend, die Top 5 können wir knicken. Wir müssen nur noch irgendwie die restliche Saison überstehen“, so der Trainer.

TV Kalkum-Wittlaer – SV Uedesheim 3:0 (1:0). Die Uedesheimer rutschten am TV vorbei auf den zehnten Platz. „Der Gegner war nicht besser, wollte es aber einfach mehr“, so Trainer Ingmar Putz. „Wir haben zu wenig getan, deswegen geht die Niederlage in Ordnung. Mit der Einstellung kommen wir nicht weiter.“

Schwarz-Weiß Düsseldorf – DJK Neuss-Gnadental 6:0 (1:0). Eine Halbzeit lang konnte sich die DJK beim Tabellenzweiten gut verkaufen, geriet dann aber unter die Räder und rutschte wieder auf den Relegationsplatz. „Wir haben bis zur Pause gut mitgespielt und ein dummes Tor in der letzten Minute kassiert“, sagte der Vorsitzende Johannes Schneider. „Wir haben auch danach nicht aufgegeben, aber nach drei schnellen Gegentreffern war es dann gelaufen.“ Innerhalb von fünf Minute entschieden die Düsseldorfer die Partie. Schneider: „Es hätte auch 6:3 ausgehen können.“

Lohausener SV – TuS Grevenbroich 3:1 (2:0). Im Abstiegsduell unterlag Grevenbroich in Lohausen, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nun schon elf Zähler. „Damit ist der Abstieg besiegelt“, sagte Trainer Peter Vogel. „Ich kann der Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen, nur, dass sie die erste Viertelstunde verschlafen hat.“ Schon nach einer Minute geriet der TuS in Rückstand. Vogel: „Wir hatten trotz sehr dünner Personaldecke einige Hochkaräter, hatten dann aber auch noch Pech.“

SV Budberg – Teutonia Kleinenbroich 1:4 (1:3). „Ein ganz, ganz wichtiger und verdienter Sieg“, sagte Trainer Norbert Müller. Dabei gingen die Gastgeber in der siebten Minute durch Norman Kienapfel in Führung. „Die Mannschaft hat eine tolle Reaktion gezeigt und sich reingebissen“, so Müller: Und Philipp Richter vorne drin hat eine super Leistung gezeigt.“ So erzielte Richter nach zwölf Minuten den Ausgleich, bereitete das 2:1 von Patrick vorn Hüls vor und traf auch zum 3:1. „Der Gegner kam dann mit Tempo aus der Pause, aber wir standen gut und haben kaum was zugelassen“, berichtete der Coach. In der 62. Minute sorgte Jan Rolink für die Entscheidung. „Es sind zwar nur sechs Punkte auf den Relegationsplatz – aber immerhin sind es sechs Punkte“, so Müller.

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